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Opern & Operetten in Hannover. Eintrittskarten für Veranstaltungen in Hannover.
Hannover Opern & Operetten. Die grossen Veranstaltungen und Tourneen in Hannover: Così Fan Tutte - Niedersächsische Staatstheater Hannover, Eugen Onegin - Niedersächsische Staatstheater Hannover.

Opern & Operetten Hannover

Die beliebtesten Veranstaltungen in Hannover aus dem Bereich Opern & Operetten.
Eine Kurz-Übersicht finden Sie hier: Veranstaltungen, sortiert nach Datum
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Così Fan Tutte - Niedersächsische Staatstheater Hannover
24.05.2013 bis 28.06.2013
    
Cosi Fan Tutte (Wolfgang Amadeus Mozart): Oper von Wolfgang Amadeus Mozart (1790)
Libretto von Lorenzo da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ferrando und Guglielmo streiten mit dem »alten Philosophen « Don Alfonso. Es geht um die Treue der Frau im Allgemeinen ? und der ihrer Frauen Dorabella und Fiordiligi im Besonderen. Inbrünstig schwören die jungen Männer auf die Beständigkeit ihrer Verlobten. Den durch Lebenserfahrung und Einsicht in die menschlichen Schwächen ernüchterten Don Alfonso stachelt dieser unerschütterliche Idealismus zu einer Wette an, deren Gegenstand eben jene Treue sein soll.

Den Frauen wird nun vorgespielt, ihre Männer zögen in den Krieg. Kurz darauf kehren Guglielmo und Ferrando verkleidet zu den trauernden Frauen zurück, um sie einem Treuetest zu unterziehen. Eher verhalten werben die Männer um beide Frauen. Auch Dorabella und Fiordiligi zeigen vorerst die von den Männern erhoffte Sprödigkeit. Doch nach und nach wird das Werben leidenschaftlicher, der Widerstand der Frauen bricht und wandelt sich schliesslich in bedingungslose Hingabe. Was für die Männer als leichtfertiges Experiment und für die Paare als erotisches Spiel beginnt, wird zunehmend Ernst. Die Figuren verlieren sich in einem Labyrinth der Gefühle zwischen Wahrheit und Lüge, Spiel und Wirklichkeit, Liebe und Leidenschaft. Als Beweis des Treuebruchs der Frauen dient am Ende die Hochzeit der neuen Paare, in die die plötzliche »Rückkehr« der Verlobten fällt. Am Ende, so will es die Komödienlogik, führt Don Alfonso die ernüchterten Paare mit den Worten »Così fan tutte ? so machen es alle« wieder zusammen.

»Così fan tutte ossia La scuola degli amanti« (So machen es alle oder Die Schule der Liebenden) ist die letzte der drei Opern, die Mozart und der Librettist Lorenzo da Ponte gemeinsam verfassten. Den Auftrag erhielt Mozart 1789 von Joseph II persönlich, das Sujet soll auf einer Anekdote aus Adelskreisen beruhen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass Mozart und da Ponte hier einmal mehr die Gelegenheit nutzten, das menschliche Herz zu ergründen ? mittels eines Sujets, das sie auch schon in ihren beiden Vorgängerwerken beschäftigt hatte: das Phänomen der Liebe im Spannungsfeld von Verrat und Treue, Selbstaufgabe und Freiheit. Mehr noch als »Don Giovanni« und »Figaros Hochzeit« scheint diese Oper dabei die Grenzen eines Dramma giocoso zu sprengen. Komödientypische Verwirrungen und Intrigen sind der Rahmen für eine Handlung um die Desillusionierung von Sehnsüchten und Hoffnungen junger Liebender. Waren erotische Verwirrungen auch zuvor Gegenstand von Komödien, führten sie vor da Pontes und Mozarts »Così fan tutte« nie so unumschränkt an die Grenzen menschlicher Wahrnehmung und Wirklichkeit. Mozarts Musik dringt dabei schonungslos unter die Oberfläche der Figuren und schildert hinter dem Spiel ihre individuellen Gefühle. Keine der Figuren, einschliesslich dem Intrigenspinner Don Alfonso, ist hier in der Lage, die eigenen Gefühle oder die der anderen zu bestimmen oder zu reglementieren. Gnadenlos entfaltet diese Oper ein Kraftfeld der Gefühle, dem sich keiner der Handelnden mehr entziehen kann.

Musikalische Leitung: Karen Kamensek
Regie: Alexander Charim (2012) Info und Termine Così Fan Tutte - Niedersächsische Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Eugen Onegin - Niedersächsische Staatstheater Hannover
25.05.2013 bis 19.06.2013
    
Eugen Onegin (Pjotr Iljitsch Tschaikowsky): Oper in drei Akten von Peter I. Tschaikowsky (1879)
Libretto vom Komponisten und Konstantin Schilowski nach dem Versroman von Alexander Puschkin
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Den jungen Aristokraten Eugen Onegin, wohlhabend und tadellos ausgebildet, führt es aufs Land. Seine Verachtung gegenüber der Landbevölkerung schlägt in Neugierde um, als ihn sein Freund Lenski in den Kreis der Familie Larin mitnimmt. Zwischen den Töchtern Olga und Tatjana und den zwei Männern entspinnt sich ein Spiel aus Liebe und Abweisung. Lenskis Zuneigung zu Olga kränkt Onegin, der gleichsam zu Tatjanas Liebesidol wird. Doppelt harsch ist seine Reaktion: Er weist das Mädchen ab, seinen Freund erschiesst er wie einen Verräter im Duell. Die emotionale Kehrtwende bringt ihm schliesslich nur Unglück: Zu spät entflammt er bei einem Wiedersehen für Tatjana, die, längst selbst verheiratet, ihrer Liebe entsagt.

Für die kleine Bühne habe Tschaikowsky nach eigener Aussage seine Oper »Eugen Onegin« nach dem Versepos Alexander Puschkins konzipiert, für die bescheidenen Mittel eines Konservatoriums, so wie es bei der Uraufführung 1879 mit Graduierten des Moskauer Konservatoriums am Maly-Theater geschah. Sie laufe Gefahr, in Grösse, Wucht und Pathos dargestellt und damit missverstanden zu werden. In der Tat ist die Geschichte der Oper in Russland von einem monumentalen Kompositions- und Aufführungsstil geprägt und war seit ihren Anfängen im 18. Jahrhundert eng mit dem Kalkül und dem Repräsentationsbedürfnis der Herrscher verknüpft. Ironischerweise wurde auch »Eugen Onegin« wenige Jahre nach der ersten Aufführung zur grossen russischen Oper stilisiert. Durch Dirigenten wie Mahler und Toscanini wurde sie auch im Ausland zur beliebtesten russischen Oper neben »Boris Godunow« von Mussorgsky. Dabei ist die zwischen 1825 und 1833 erschienene Vorlage von Alexander Puschkin ein Meisterwerk des feinen, subtilen Tons, verhält sich der Erzähler dort doch teils in vorsichtiger, teils deftig-ironischer Distanz zu seinem gelangweilten, dandyhaften Helden aus der Aristokratie. Tschaikowskys lyrische Szenen variieren diesen Blickwinkel: die Figuren erscheinen hier zurückgenommener und es obliegt vor allem dem Orchesterpart, tiefergehende Einsichten in ihr Seelenleben freizulegen. So reicht die Wiederaufnahme des Motivs aus Tatjanas Brief-Arie, um Eugens plötzlich aufflammende Liebe für sie aus einer Erinnerung an die junge Frau heraus zu erklären ? gleich dem Geschmack der Madeleine in Marcel Prousts Roman »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«. Tatjanas Entschluss, sich Onegin zu versagen, wird musikalisch mit demselben Verhängnis-Motiv verknüpft, das zuvor Lenski anhaftete: Wie bei diesem ist der Untergang der jungen Frau von ihrer Beziehung zum Titelhelden ausgelöst, denn selbst im Moment der selbstbestimmten Entscheidung ? nämlich sich nicht Onegins sprunghafter Liebe hinzugeben ? ist die junge Frau paradoxerweise Opfer Onegins. Sie wählt ein Leben ohne Liebe, und so vollzieht sich die Tragödie in dieser Oper lautlos, im Verzicht.

Musikalische Leitung: Ivan Repu?i?
Regie: Ingo Kerkhof Info und Termine Eugen Onegin - Niedersächsische Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Ein Staat, ein Guter Staat - Niedersächsisches Staatstheater Hannover
04.06.2013 bis 11.06.2013
    
Ein Staat, ein guter Staat (Jürgen Kuttner & Jura Soyfer): Info und Termine Ein Staat, ein Guter Staat - Niedersächsisches Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Im Schatten Des Maulbeerbaums - Niedersächsische Staatstheater Hannover
26.05.2013 bis 09.06.2013
    
Im Schatten des Maulbeerbaums (Edward Rushton): Kinderoper von Edward Rushton
Für alle ab 10 Jahren
Libretto von Dagny Gioulami (2007)

Ein Wanderer lässt sich im Schatten des Maulbeerbaums im Vorgarten der Familie Bim nieder, um auszuruhen. Doch der Besitzer des Baumes, der Vater des Jungen Wim, verjagt ihn von dort ? schliesslich ist es sein Baum, der den Schatten wirft. Der Alte kauft Wims Vater den Schatten des Maulbeerbaums ab. Was für Herrn Bim zunächst wie ein grandioses Geschäft aussieht, bringt den Alltag der Familie schon bald mächtig durcheinander. Denn die Sonne wandert, und mit ihr der Schatten. So findet sich der Alte zur Mittagszeit im Wohnzimmer wieder, wohin der Schatten gewandert ist. Was den Vater ärgert, freut Wim: Für ihn ist der Wanderer der erste richtige Freund, während er sich von seinen Eltern oft allein gelassen fühlt. Der Alte erklärt ihm die Phänomene der Natur. Von den Nachbarskindern wurde Wim immer gehänselt ? doch seit er einen Begleiter hat, lassen sie ihn in Ruhe. Als Herr und Frau Bim aus Verzweiflung über die neuen Zustände in ihrem Heim schon alle Sachen gepackt haben und bereit sind auszuziehen, ist der alte Mann plötzlich wieder verschwunden. Die Geschichte, die »Im Schatten des Maulbeerbaums« erzählt, ist einem chinesischen Märchen entnommen und berührt zentrale Punkte im Leben einer Familie. Es geht um die Achtsamkeit, die man einander entgegen bringt, ums Zuhören und um die Dinge, die wichtig sind.

Musikalische Leitung: Mark Rohde
Inszenierung: Martin G. Berger (2013)
Bühne: Sarah-Katharina Karl Info und Termine Im Schatten Des Maulbeerbaums - Niedersächsische Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Die Meistersinger von Nürnberg - Niedersächsische Staatstheater Hannover
02.06.2013 bis 26.06.2013
    
Die Meistersinger von Nürnberg (Richard Wagner): Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner (1869)
Text vom Komponisten

Für den Musikkritiker Eduard Hanslick, im allgemeinen ein Wagner-Gegner mit der Fähigkeit zu einem differenzierten Urteil, gehörte die Oper »zu den interessantesten musikalischen Abnormitäten«, die als Regel »das Ende der Musik bedeuten« würden. Und Friedrich Nietzsche sah darin das widersprüchliche Spiegelbild der Deutschen: »Sie sind von vorgestern und von übermorgen ? sie haben noch kein Heute.« Die weitere Rezeption des Werkes in Deutschland, speziell die Vereinnahmung als »Inkarnation unseres Volkstums« durch die Nazis, hat ein Übriges getan, um kontroverse Reaktionen herauszufordern.

Aus heutiger Sicht liegt die Faszination der »Meistersinger« gerade in der Dialektik des Werkes. Dabei entspricht dem Widersprüchlichen und Gespaltenen der Personen die Ambivalenz einer Gesellschaft, deren biedermeierliche Gemütlichkeit von einer unterschwelligen Aggression durchzogen wird, die jederzeit in offene Gewalt umschlagen kann. Die Irritation, die der junge Stürmer und Dränger Walther von Stolzing auslöst und die vor allem seinen Gegenspieler Beckmesser zur Verzweiflung, wenn nicht in den Wahnsinn treibt, wird in der Figur des Hans Sachs aufgefangen, denn in ihm vereinigen sich alle Widersprüche: Er ist Aussenseiter und anerkannte Autorität, Hüter der Tradition und Förderer des Neuen, derb zuschlagender Bollerkopf und sensibler Lenker der Geschichte, schlauer Taktiker und mitfühlender Freund, sich nach Liebe sehnender Mann und entsagende Vaterfigur. Er weiss, dass die Gesellschaft, in der er lebt, gewisse Regeln braucht, um nicht im Chaos zu versinken. Er weiss aber auch, dass diese Gesellschaft in Chaos versinkt, wenn die Regeln nicht dynamisch angewandt werden und keine Ausnahmen mehr zulassen. Dass Sachs dennoch kein hehrer Übervater ist, zeigt sich in seiner Schlussansprache. Sein Versuch, die Dialektik von Ordnung und Störung, das Spannungsverhältnis zwischen Regelkanon und Regelverletzung, die Reibung von Tradition und Traditionsbruch, von Nietzsches »Vorgestern« und »Übermorgen« durch eine gegenweltliche Utopie von der »heil'gen deutschen Kunst« aufzulösen, bestätigt seine innere Zerrissenheit. Mit schonungsloser Offenheit und feiner Ironie legen »Die Meistersinger von Nürnberg«, die man entgegen Wagners ursprünglichem Plan nur bedingt als Komödie bezeichnen kann, dieses Dilemma bloss.

Regie: Benedikt von Peter (2013)
Musikalische Leitung: Karen Kamensek
Bühne: Katrin Wittig Info und Termine Die Meistersinger von Nürnberg - Niedersächsische Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Carmen - Niedersächsische Staatstheater Hannover
14.06.2013 bis 25.06.2013
    
Carmen (George Bizet): Opéra en quatre actes von Georges Bizet (1872)
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle (1845) von Prosper Mérimée
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wir alle glauben sie zu kennen, Carmen, eine der faszinierendsten Frauen der Opernliteratur. Doch wer ist diese Carmen eigentlich? Eine femme fatale? Eine Anarchistin? Was macht sie so anziehend? Ist es ihre Sinnlichkeit, ihre Kompromisslosigkeit, ihre Emanzipiertheit, ihr grenzenloser Freiheitsdrang? Oder ist sie, die die Freiheit zu verkörpern scheint, nicht vielleicht selbst eine Unfreie, eine Getriebene, die letztendlich nur eines sucht: den Tod? Carmen verführt den Sergeant José, der durch sie der Enge seines bürgerlichen Lebens entkommen will. Er folgt ihr ins Ungewisse, ins Schmugglerleben ? ohne in der Lage zu sein, Carmens Leben wirklich zu teilen. Zwei Welten, zwei unterschiedliche Vorstellungen von Liebe und von Leben prallen aufeinander. Schon nach kurzer Zeit verliert Carmen das Interesse an José und wendet sich dem Torero Escamillo zu. Doch José ist nicht bereit, Carmen freizugeben. Rasend vor Eifersucht tötet er sie: Wenn nicht er, so soll auch kein anderer Carmen besitzen.

Auf der Grundlage von Prosper Mérimées 1845 entstandener gleichnamiger Novelle schrieb Georges Bizet 1872 eine Oper, die noch ganz dem Genre der opéra comique verpflichtet war und dennoch bereits weit darüber hinaus wies. Als ungewöhnlich für die Gattung der opéra comique erwies sich der tragische, schonungslose Schluss der Handlung, ungewöhnlich war auch die Behandlung des Orchesters, die den Komponisten in den Verruf eines Wagnerianers brachte. Und tatsächlich beschränkte Bizet sich nicht auf die Kolorierung seiner Musik durch spanisch-folkloristische Elemente wie Habañera und Seguidilla, sondern entwickelte einen dichten musikalischen Realismus, um einzelne Figuren zu charakterisieren und die scharfe Konfrontation von Mann und Frau herauszuschälen. Dieser radikale Realismus war einer der Gründe für die herbe Ablehnung des Werks bei der Uraufführung 1875.

Musikalische Leitung: Ivan Repu?i? / Toshiaki Murakami
Inszenierung: Monique Wagemakers (2008)
Bühnenbild: John Otto

"Wagemakers [ist] besonders stark in dem, was sie nicht macht: Da schleppt keine Schmuggelbande einen langen Chor lang Säcke über unwirtliches Gelände ? schliesslich kann man den ?falschen? Schritt auch metaphorisch machen. Und im vierten Akt gibt es keinerlei Stierkampffolklore. Wagemakers konzentriert sich ganz auf den Konflikt der Abhängigkeiten, auf die Gefühlsbindungen und die Entfesselungsversuche der Beteiligten. Und weil Josés Ziehschwester Micaëla [...] den armen José im Konflikt zwischen Pflicht und Neigung so irritiert, ist es fast naheliegend, dass José sie ? aus Versehen? ? erschiesst." (HAZ)

"Carmen ist zuallererst rätselhaft. Sie ist launisch und emotional, schlüpft dauernd in immer neue Rollen. Sie will einfach frei sein, die Liebe nur so lange geniessen, bis sie satt ist. Sie pocht bis zuletzt auf ihre Unabhängigkeit. Und genauso erzählt die holländische Regisseurin Monique Wagemakers die Story. Hautnah und packend, mit klaren Bildern und grossen Gefühlen, aber ohne all die überflüssigen Klischees. [...] Monique Wagemakers hat allen Figuren, einschliesslich Chor äusserst präzise Konturen gegeben." (NDR) Info und Termine Carmen - Niedersächsische Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Hänsel und Gretel - Niedersächsische Staatstheater Hannover
23.05.2013
    
Hänsel und Gretel (Engelbert Humperdinck): Märchenspiel in drei Bildern (1893) von Engelbert Humperdinck

Libretto von Adelheid Wette

Seit 1964 öffnet sich jedes Jahr um Weihnachten herum der Vorhang für die Inszenierung von Steffen Tiggeler, die mittlerweile Kultstatus erlangt hat. Auch in diesem Jahr müssen die armen Kinder des Besenbinderehepaares wieder in den Wald, um Beeren zu sammeln. Dabei verirren sie sich und geraten in die Fänge der Hexe, die sie mästen und braten will. Geschickt gelingt es aber Hänsel und Gretel, im letzten Augenblick die Hexe selbst in den Ofen zu stossen. Und dann erleben die Kinder eine Überraschung... Ihre grosse Beliebtheit verdankt die idyllische Märchenoper nicht zuletzt der Mischung aus spätromantischer Orchestersprache und schlichten Volksliedern.

Musikalische Leitung: Mark Rohde
Inszenierung: Stefan Tiggeler (1964)
Bühne und Kostüme: Walter Gondolf Info und Termine Hänsel und Gretel - Niedersächsische Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Rigoletto - Niedersächsische Staatstheater Hannover
20.06.2013 bis 27.06.2013
    
Rigoletto (Giuseppe Verdi): Oper von Giuseppe Verdi

Die Uraufführung von Verdis Rigoletto 1851 in Venedig begründete den Weltruhm des Komponisten. Mit seiner Mischung aus packender Dramatik und bestrickender Melodienseligkeit eroberte das Werk die Opernwelt im Sturm. Den Titelhelden, Hoffnarr des Herzogs von Mantua, ereilt das Schicksal, vor dem er sich mit allen Mitteln zu schützen suchte: Der Herzog entführt Rigolettos Tochter Gilda. Der Rache des Vaters fällt in tragischer Verwicklung nicht der feudale Verbrecher, sondern die geliebte Tochter zum Opfer.

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners
Inszenierung: Karsten Wiegand (2006)
Bühne: Bärbl Hohmann

"Gilda, Rigolettos Tochter, die Seelenlast seines versteckten Familienlebens, das er so ängstlich vor den Mitgliedern der orgiastischen Hofhaltung seines ausschweifenden herzoglichen Brötchengebers verbirgt - sie ist der Buckel, den der vermeintliche Narr mit sich herumschleppt. Ist er allein, lässt er das Kind aus seinem Versteck unter dem Spassmacherkostüm, um gleichzeitig mit ihrer aus dem dunklen Nichts herangewachsenen Version in treusorgend väterliche Duettzwiesprache zu treten. Das sind Bilder, wie sie nur die Oper erfinden kann, surreale Traummomente, davongetragen, von bekanntem, hier plötzlich ganz frisch gehörtem Gesang. Auch die Szenen davor in diesem neuen Hannoveraner "Rigoletto" versprachen Vieles. Weil sie ohne Humana-Antischick, ohne gelangweilte Dekonstruktion und angestrengt verkomplizierte Bedeutungshuberei auskamen, schwelgerisch schlicht der Oper als Traumfabrik huldigten. Ein stilisierter Renaissanceball, die Herren in würdevoll goldenen Schwimmreifen, dort wo man sich vertrauensvoll unter sich wähnt: aufgereiht an (gar nicht sichtbaren) Pissoirschüsseln. Hinten spielt bald ein davon gefahrenes Zirkusorchester, rote Theatersamtvorhänge wehen, in die auch der Rigoletto verfluchende, schon bis auf die Hose ausgezogene und erniedrigte Graf Monterone wie ein barocker Märtyrer eingewickelt ist. " (Welt) Info und Termine Rigoletto - Niedersächsische Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Tannhäuser Oder der Sängerkrieg... - Niedersächsisches Staatstheater Hannover
24.05.2013
    
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg (Richard Wagner): Info und Termine Tannhäuser Oder der Sängerkrieg... - Niedersächsisches Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
faust (konzertant) - Niedersächsisches Staatstheater Hannover
29.05.2013 bis 31.05.2013
    
Faust (Charles Gounod): Info und Termine faust (konzertant) - Niedersächsisches Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
Parlando Bei Laves - Niedersächsisches Staatstheater Hannover
10.06.2013
    
Parlando bei Laves: Info und Termine Parlando Bei Laves - Niedersächsisches Staatstheater Hannover in Hannover
 
Veranstaltung in: Hannover
 
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