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Opern & Operetten in Berlin. Eintrittskarten für Veranstaltungen in Berlin.
Berlin Opern & Operetten. Die grossen Veranstaltungen und Tourneen in Berlin: Zauberflöte Für Jung & Alt, Parsifal - Deutsche Oper Berlin, Tristan und Isolde - Deutsche Oper Berlin, Die...

Opern & Operetten Berlin

Die beliebtesten Veranstaltungen in Berlin aus dem Bereich Opern & Operetten.
Eine Kurz-Übersicht finden Sie hier: Veranstaltungen, sortiert nach Datum
 
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Zauberflöte Für Jung & Alt
08.12.2014 bis 04.01.2015
  Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Zauberflöte Für Jung & Alt in Berlin
 
Veranstaltungen in: Aalen, Augsburg, Bayreuth, Berlin - Charlottenburg, Bielefeld, Bremen, Hagen, Hamburg, Hameln, Hannover, Hof / Saale, Würzburg
 
Parsifal - Deutsche Oper Berlin
21.04.2014
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Parsifal (Richard Wagner): Bühnenweihfestspiel in drei Akten - Dichtung und Musik von Richard Wagner

Richard Wagner erzahlt die Geschichte des ?reinen Toren?, der von sich und seiner Berufung nichts weiss. Parsifal gerät in zwei gegensätzliche Welten: in die keusche Gesellschaft der Gralsritter und in den erotisch aufgeladenen Lustgarten Klingsors. Dort wird er durch den Kuss einer Frau hellsichtig und kann die Erlösungstat für den leidenden Gralskönig Amfortas und die Gralsritter vollbringen. Im freien dichterischen Umgang mit Motiven aus unterschiedlichsten Sagen, Elementen aus der christlichen und buddhistischen Religion sowie Schopenhauers Ideenwelt schuf Richard Wagner mit seinem PARSIFAL einen ganz eigenen, neuen Mythos. Die Angst vor Katastrophen und der ständige Wunsch nach Erlösung begleiteten Wagner selbst jahrzehntelang. Im PARSIFAL stellte er sich der Frage der privaten wie gesellschaftlichen Erlösung mit besonderer Intensität und erfand in der keuschen Männerwelt der Gralsritter eine eigene Utopie.

Musikalische Leitung: Donald Runnicles
Inszenierung: Philipp Stölzl / Mara Kurotschka (2012)
Bühnenbild: Conrad Moritz Reinhardt / Philipp Stölzl Info und Termine Parsifal - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Tristan und Isolde - Deutsche Oper Berlin
14.05.2014 bis 25.05.2014
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Tristan und Isolde (Richard Wagner): Eine Handlung in drei Aufzügen
Musik und Libretto von Richard Wagner

Er wusste es. Sie wusste es. Eine Scharte an seinem Schwert verrät den unbekannten Fremden. Isolde erkennt, dass es sich bei Tantris um Tristan, den Mörder Morolds, ihres Verlobten handelt. Seine schweren Verletzungen hat er dank ihrer Heilkünste überlebt. Ein zweites Mal schenkt sie ihm das Leben und lässt das Schwert fallen, das ihn töten sollte. Tristans Blick hat Isoldes Hass in Liebe verwandelt. Er verrät sie. Für seinen König Marke wirbt er um Isoldes Hand und bringt sie auf seinem Schiff nach Cornwall. Einsam ist sie auf dieser Überfahrt, politisch und persönlich gedemütigt. Wut, Trauer und Sehnsucht schütteln sie. Ein Band ostentativer Ignoranz verbindet beide dennoch. Isolde zwingt Tristan zur Begegnung und bietet ihm einen Trank an, der beiden den Tod bringen soll. Wieder verständigen sich ihre Blicke. Er weiss. Auch sie weiss, dass er weiss und ihr Todesurteil annimmt. Zum zweiten Mal wird Tristans Liebe im Angesicht des Todes offenbar. Doch es kommt anders. Der Tod verweigert sich. Der Trank, als Gift getrunken, um in Liebe der Liebe auszuweichen, lässt beide überleben. Und die Liebe, geweckt, gestärkt durch gemeinsame Todesbereitschaft, lässt sich jetzt nicht mehr abschütteln. Die Sehnsucht bis in den Tod ist das Los der beiden. Der Trank, in tödlicher Hingabebereitschaft getrunken, hat sich als Liebestrank entpuppt.

Die gesellschaftlichen Bedingungen lassen nicht zu, dass sich die Zuneigung der beiden leben liesse. Aber sie können nicht widerstehen, missachten die Schranken und feiern, was sie fühlen, bis sie verraten werden. Die Liebe Tristans und Isoldes findet ihre ewige Erfüllung in der Ekstase des gemeinsamen Todes. Der Mensch ist ein Glücksjäger und ein unauslöschbares Verlangen nach der totalen erlösenden Liebe treibt und peinigt ihn von jeher. Richard Wagner kombiniert diese »Wunde der Menschheit« mit dem mittelalterlichen Tristan-und-Isolde-Stoff und schreibt zwischen 1857 und 1865 ein Werk, das die Grenzen von Oper und Musiktheater in allen Dimensionen sprengt. Seine Geschichte über die ewige, unauslöschbare Sehnsucht nach der entgrenzenden Liebe ? nach dem Glück ? löst Wagner als gelungene Utopie auf. Er knüpft an die schon in der Antike diagnostizierte Urverwandtschaft von Liebe und Tod an. Die Macht der Liebe verweist ins Metaphysische. Der Tod bietet genau jene Entgrenzung an, die Auflösung der eigenen Individualität, das Ineinanderfliessen von Ich und Du, jenes transitorische Moment, das in der unendlichen Einheit mündet, nach der es dem Liebenden verlangt. Hier beginnt die Macht der Sprache zu versagen. Das Drama kann Vorgänge nur sukzessiv beschreiben und mit Worten, die dem allgemeinen Erfahrungsschatz entstammen. Hier werden die Möglichkeiten der Musik deutlich, die freier ist nicht nur in der Wiedergabe der Zeit, die sie anhalten, raffen und dehnen kann. Es fällt ihr leicht auch die Simultanität von Vorgängen darzustellen. Wovon man nicht sprechen kann, davon vermag die Musik zu erzählen. Wagner sah die Liebe als eine von allen Entfremdungen des Lebens befreite, als einen transzendenten Zustand der Schwerelosigkeit im Elend des Daseins. Mit TRISTAN UND ISOLDE überschreitet er Grenzen, struktureller, klanglicher und ideologischer Natur.

Musikalische Leitung: Donald Runnicles
Inszenierung: Graham Vick (2011)
Bühne, Kostüme: Paul Brown

"Graham Vick hat aus Wagners »Tristan« ein ungeheures, bitteres Salon-Stück gemacht, das nicht von einer einzelnen Liebeskatastrophe erzählt, sondern von jener, der alle Welt unterworfen ist. Wir alle sind Opfer, sagt Vick, von Kindesbeinen an sozusagen. Ein Weglaufen ist unmöglich. Man ist seinem Leben und seiner Liebe ausgeliefert von Anfang bis Ende. Mitten im Salon schaufelt ein splitternackter Totengräber ausdauernd ihr Grab. Ein eleganter Sarg gehört ebenso zur Wohnungseinrichtung wie die Küchenutensilien, die man durch ein schmales Fenster erblickt. Das feine zweisitzige Ledersofa wird zur Anklagebank." (Berliner Morgenpost)

"Vick hat die selbstzerstörerische Liebe zwischen Tristan und Isolde in die Welt eines luxuriösen Wohnbungalows unserer Tage verlegt. Die Weltverneinung Wagners, von Arthur Schopenhauer inspiriert, ist der Lebensüberdruss zweier Gelangweilter, die sich mit dem Spritzbesteck den goldenen Schuss setzen wollen und die Droge verwechselt haben. Dass Tristan und Isolde eigentlich schon bei Wagner nicht sympathisch sind, dass ihre Todessehnsucht für den Egoismus alltagsuntauglicher Glücksgierschlünde steht, tritt nun deutlich hervor. Man hat es mit zwei Narzissten zu tun, die immer nur alles oder nichts wollen: Nullsummenspieler ihrer eigenen Existenz, autoaggressive Terroristen." (FAZ) Info und Termine Tristan und Isolde - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin
02.05.2014 bis 14.06.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Grosse Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schickaneder
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Mozarts "Zauberflöte", die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

Musikalische Leitung: Moritz Gnann / Ivan Repusic
Inszenierung: Günter Krämer (1991)
Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt

"Die Zauberflöte war fast vollkommen, eine vergnügte Zauberposse, an der Mozart mit Sicherheit seinen Spass gehabt hätte: voll Energie und Komik." (BZ)

"Es geschieht eine Menge in Günter Krämers Inszenierung, und Andreas Reinhardt hat sie mit seinen Bildern [...] bunt und phantasiemächtig ausgestattet." (Berliner Morgenpost)

"Denn nicht ohne Grund erntet den ersten Szenen-Beifall Andreas Reinhardt für den wohl durchdachten, optisch reizvollen und intelligent differenzierten Rahmen, den er für diese Aufführung geschaffen hat, vom anmutigen Naturbild bis zu optischen Visionen des Welttheaters." (Berliner Sonntagsblatt)
Info und Termine Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmen - Komische Oper Berlin
27.04.2014 bis 30.06.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Carmen (Georges Bizet): Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

»Diese Musik schwitzt nicht«, befand Friedrich Nietzsche über Carmen und erwählte das Werk zum Gegenentwurf zu Wagners Orchesterklang. Wenngleich die Polemik gegen den einstigen Abgott nicht ganz objektiv ausfällt, trifft Nietzsches Lob von Bizets Oper doch zentrale Punkte der Komposition. Dass diese Musik bei aller Fatalität des Geschehens dennoch ihre Leichtigkeit behält, ist nicht nur durch und durch französisch, sondern auch durch und durch Opéra comique. Dabei erzeugt ihr charakteristisches Nebeneinander von blutig endender amour fou und banaler Alltäglichkeit operettenhafte Qualitäten im besten Sinne ? und macht Carmen vielleicht gerade darum zur meistgespielten aller Opern. Obwohl Georges Bizet niemals jenseits der Pyrenäen war, ist seine musikalische Vision samt ihrer exotistischen Künstlichkeit derart zum Inbegriff des Spanischen geworden, dass sich zwischen Abbild und Realität kaum unterscheiden lässt.

Musikalische Leitung: Nicholas Milton
Inszenierung: Sebastian Baumgarten (2011)
Bühnenbild: Thilo Reuter

"Dass der Abend nach knapp drei Stunden trotzdem einhellig gefiel, ist zum einen dem Ort geschuldet, der Komischen Oper, und zum anderen den fabelhaften Protagonisten: Stella Doufexis als Carmen und Timothy Richards als Don José spielen hier restlos alles an die Wand. Konzept, Ästhetik, alle Theorie. (...) Bizets Carmen, das wird einem hier bewusst, ist kein Wagner für Arme, sondern eine genuine opéra comique, mehr Singspiel also, mehr Operette, ja Revue. Dieses Grand-Guignol-Prinzip bedient Baumgarten mit Lust und teilweise wirklich witzigen Dialogen. (...) Der junge Yordan Kamdzhalov am Pult des Orchesters der Komischen Oper ist Feuer und Flamme: Fortissimi wie Böllerschüsse, Kastagnettengeklappere wie MP-Salven! Und auch der Chor des Hauses wird seinem hervorragenden Ruf gerecht. (...) Viel länger als zehn Minuten dauert die Schlussszene nicht, und Baumgarten beschwört mit ihr ein zunächst befremdliches, dann bestürzendes Wechselbad der Affekte und Gefühle: immer hautnah an der Partitur entlang, akribisch seziert, cool montiert, völlig unsentimental und gerade deshalb ergreifend. (...) Für die Agressivität unserer Kultur-Folklore, für Leben und Tod hat Baumgarten einen untrüglichen Sinn." (Tagesspiegel)

"Georges Bizets von Prosper Mérimée inspirierte tödliche Dreiecksgeschichte zwischen der wilden Zigeunerin Carmen, dem braven Soldaten Don José und dem feurigen Torero Escamillo pfeffert Baumgarten mit leichter Hand ins heutige Krisen-Spanien. Dabei gelingt ihm bei der Premiere am Sonntag das Kunststück, die felsbrocken-grossen Klischees dieses Stücks zu bedienen und derart ironisch zu übersteigern, dass er damit zugleich Erwartungen unterläuft.(...) Und der Bulgare Yordan Kamdzhalov, ab nächstes Jahr GMD in Heidelberg, zündet bei seinem Debüt an der Komischen Oper in Bizets komponiertem Kunst-Spanisch jenen farbigen-explosiven Treibstoff, der diese Lebenskomödie und Todestragödie in Flammen setzt." (Nürnberger Zeitung) Info und Termine Carmen - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Clivia - Komische Oper Berlin
20.04.2014 bis 02.02.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Clivia (Nico Dostal): Info und Termine Clivia - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Don Carlo - Staatsoper im Schiller Theater Berlin
18.05.2014 bis 30.05.2014
  Don Carlo - Staatsoper im Schiller Theater Berlin  
Don Carlo (Giuseppe Verdi): Oper in fünf Akten von Giuseppe Verdi

Bis zum Zerreissen steht die königliche Familie in Giuseppe Verdis »Don Carlo« unter Druck, liebt doch der Sohn die junge Frau, die sein verwitweter Vater aus politischen Gründen heiratet. In diesem »Familiengemälde in einem fürstlichen Hausse«, wie Schiller sein Drama bezeichnete, das dem Libretto als Vorlage diente, gibt es keine Handlungen, die Privatsache sind. Die Staatsräson, verkörpert in der Gestalt des Grossinquisitors, ist der Imperativ, dem sich auch die Mitglieder des Herrscherhauses beugen müssen.

Indem Verdi sich der Gegensätze der eher intimen italienischen und der auf grosse Wirkung zielenden französischen Opernsprache bediente, verbindet sich auch musikalisch das Familiendrama mit dem Staatstheater, der Blick nach innen mit der Öffentlichkeit der Figuren. Philipp Himmelmann zeigt in seiner Inszenierung des »Don Carlo« Familie als klaustrophoben Kosmos. Der Tisch, an dem die Familienmitglieder zusammentreffen, wird zum Ort der Unausweichlichkeit, an dem sich die widersprechenden Emotionen verdichten, bis die Situation eskaliert. Johannes Leiacker schuf dazu einen Bühnenraum, der mit quasi-filmischen Blenden das jähe Aufeinanderprallen des Privaten mit dem Öffentlichen sinnfällig werden lässt.

Musikalische Leitung: Massimo Zanetti
Inszenierung: Philipp Himmelmann (2008)
Bühnenbild: Johannes Leiacker

Pressestimmen:

"Trotzig verweigern die Nackten die heilige Henkersmahlzeit der Kirche. Es ist weniger die grausige Genauigkeit, mit der Regisseur Philipp Himmelmann die öffentliche Hinrichtung durch Abfackeln zeigt, sondern vielmehr die Entschlossenheit, mit der er alle Emotionen aus der Oper treibt. Tafeln und Töten funktionieren bei ihm mit der Präzision einer Maschine. An den Füssen werden die nackten Leiber hochgezogen, während Verdi das Emporsteigen der Seelen besingt. Himmelmann gelingt da ein Zynismus, der seinesgleichen sucht. Keine Frage: Diese zentrale Szene im ,Don Carlo' ist mit Abstand das Mutigste, was man zurzeit auf Opernbühnen ertragen muss. Hier stellt Himmelmann die grosse Frage nach der Menschlichkeit. Und deshalb ist sein ,Don Carlo' im höchsten Grad politisches Theater." (Financial Times Deutschland)

"Philipp Himmelmann gelingt mit bescheidenem Aufwand eine wahrlich fesselnde szenische Umsetzung des Dramas. Zwingend seine Figurenführung, überzeugend seine Bildsprache ? dabei lässt er den Interpreten Raum für individuelle Rollengestaltungen und spart mit flachen, plakativen Gesten. Ein wahrlich grosser Moment: die Ketzerverbrennung am Ende des zweiten Aktes, die eben nicht als oberflächliche Provokation daherkommt, sondern dramaturgisch gut vorbereitet ist und in ihrer Konsequenz, auch in dieser darstellerischen Intensität, unumgänglich scheint." (klassik.com)

Info und Termine Don Carlo - Staatsoper im Schiller Theater Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Schöne Helena: Operette von Jacques Offenbach - Komische Oper Berlin
11.10.2014 bis 12.07.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Die Schöne Helena (Jacques Offenbach): Info und Termine Die Schöne Helena: Operette von Jacques Offenbach - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Don Carlo - Deutsche Oper Berlin
23.04.2015 bis 03.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Don Carlo (Giuseppe Verdi): Info und Termine Don Carlo - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lady Macbeth von Mzensk - Deutsche Oper Berlin
25.01.2015 bis 14.02.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Lady Macbeth von Mzensk (Dimitri Schostakowitsch): Info und Termine Lady Macbeth von Mzensk - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Werther - Deutsche Oper Berlin
16.06.2014 bis 19.06.2014
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Werther (Johann Wolfgang von Goethe & Jules Massenet): Info und Termine Werther - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Tosca - Deutsche Oper Berlin
17.05.2014 bis 25.03.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Tosca (Giacomo Puccini): Melodramma in 3 Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama "La Tosca" von Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wie in allen Opern Puccinis zeigt auch "Tosca", wie sich menschliche Aufmerksamkeit und kulinarisches Vergnügen einander bedingen können, wenn die künstlerischen Intentionen des Komponisten zum Massstab der Interpretation werden. Der Aufschrei wie die Resignation sind die wesentlichen Bedingungen der humanen Aufmerksamkeit Puccinis: Das Mitleid, das er komponierte, begnügt sich nicht mit abstrakten Gesten, sondern zielt auf Unruhe, auf Veränderung. Aus den »kleinen Dingen«, die Puccini mit modernem Understatement als seinen Gegenstand bezeichnete, werden »grosse«, sofern wir das nur wollen. Der Zusammenhang zwischen Puccinis direkt und indirekt vom Geist Zolas, Hauptmanns und Gorkis beeinflusster Stoffwahl und seiner Kompositionsweise lässt darauf schliessen, dass man ihm mit der Bezeichnung als Verdi-Nachfolger mit dem Etikett des Verismo versieht. Bekanntlich war er ein grosser Wagner-Verehrer, aber alles andere als ein Epigone. Vielmehr schuf er eine sehr persönliche Verbindung aus einigen Errungenschaften beider. Alle gewonnenen Verfeinerungen der Harmonie und alle Differenzierungen der Instrumentation verarbeitend, erlöste er dennoch die Stimme aus der orchestralen Verflechtung und gab ihr zugleich ein weitaus gebrocheneres, klangsensibleres Accompagnato im Orchester als der radikale Lakoniker Verdi. Dafür steht auch die ästhetische Thematik der TOSCA. Der musikalische Gestus ist ebenso brutal wie zärtlich, intelligent wie sentimental, präzise wie träumerisch. Puccini möchte unbedingt Lebenswahrheit, Genauigkeit auch des musikalischen Details, soziale Aufmerksamkeit, den poetischen Klang des scheinbar Alltäglichen, das Heroische mit Kalkül, den Kontrast zwischen engagierter Leidenschaft und kühler Distanz.

Musikalische Leitung: Donald Runnicles
Inszenierung: Boleslaw Barlog (1969)
Bühne, Kostüme: Filippo Sanjust

"Wohl 20 Minuten rief stürmischer Applaus Sänger, Dirigenten, Regisseur und auch Bühnenbildner immer wieder vor den Vorhang der Deutschen Oper Berlin. [...] Ein verdienter Erfolg für einen leidenschaftlich inspirierten, in sich aber auch wohl abgewogenen glanzvollen Abend voll Melancholie und Sinnlichkeit, zärtlicher Liebe, Eifersucht, Schwermut und nackter Brutalität." (nacht-depesche)

"Boleslaw Barlog inszenierte rigoros pralles, sinnenfreudiges, grosses, kulinarisches Musiktheater." (Der Tagesspiegel)

"Puccinis Oper gehört in der Deutschen Oper Berlin ? nicht zuletzt wegen ihres musikalischen und dramaturgischen Reichtums sowie eines gelungenen Regiekonzepts ? zu den meist gespielten Werken." (Opernglas)

"Der Polizeichef Scarpia, die Sängerin Floria Tosca und der Maler Cavaradossi beanspruchen Freiheit in jeder persönlichen Variante: als dynamisch-subjektiven Machtanspruch [Scarpia], als auf Veränderung zielendes rebellisches Ethos [Cavaradossi], als private, schlichte und zugleich grenzenlose Liebe [Tosca]. In einer Zeit epochaler Umwälzungen gewinnen solche Haltungen exemplarische Sinnfälligkeit. Je nachdem, wie wir uns und Puccini in dieser Zeit begreifen, bleibt TOSCA eine Schauerromanze oder gerät zum Menetekel des Themas ?Freiheit?. Jedenfalls bezahlt jeder der konträren Partner diese Dreiecksgeschichte mit dem Tod. Ihr Sterben nimmt keine Erlösungsgloriole für sich in Anspruch, sondern ist bitter, entsetzlich, definitiv. Götz Friedrichs 1987 vorgenommene Neueinstudierung von Boleslaw Barlogs geradliniger und auf szenische Konkretheit bedachter Inszenierung aus dem Jahr 1969 nimmt die Intentionen Puccinis beim Wort ? die gegenseitige Bedingtheit von menschlicher Aufmerksamkeit und kulinarischem Vergnügen wird von der Musik inspiriert zum Ausgangspunkt auch der szenischen Interpretation." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin) Info und Termine Tosca - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Don Giovanni - Deutsche Oper Berlin
27.05.2014 bis 08.06.2014
  
don Giovanni - Deutsche Oper Berlin  
Don Giovanni (Wolfgang Amadeus Mozart & Lorenzo Da Ponte): Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadé Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ein schneidender Akkord eröffnet am 29. Oktober 1787 im Gräflich Nostizschen Nationaltheater in Prag unter der Leitung des Komponisten die Ouvertüre zu einem Dramma giocoso über den Todeslauf von DON GIOVANNI. In der Geschichte des Musiktheaters ist dieser Augenblick nachträglich mit dem Urknall zu vergleichen. Um sich in die Figur des zügellosen Wüstlings und Gotteslästerers versetzen zu können, musste sich Textdichter Lorenzo da Ponte immer wieder durch Flirts mit der Tochter seiner Wirtin in Stimmung bringen. Mozart selbst, im Jahr zuvor mit seinem FIGARO erfolgreich, komponiert für 1000 Gulden Gage unter grossem Zeitdruck. Die Ouvertüre wird erst am Tag der Uraufführung um 7 Uhr abends fertig. Einen »Blitz« sieht Søren Kierkegaard, der »aus dem Dunkel der Wetterwolke sich löst, unsteter als dieser und doch ebenso taktfest. Höre der Leidenschaft zügelloses Begehren, höre das Rauschen der Liebe, höre das Raunen der Versuchung, höre den Wirbel der Verführung, höre des Augenblicks Stille ? höre, höre, höre Mozarts Don Juan!« Die Höllenfahrt, zu der der Archetyp sittlicher Verwerflichkeit bislang verurteilt war, fährt ihm diesmal als Seele ein. Für sein Ende wird zwar die ganze abendländische Metaphysik bemüht, doch bestätigt es nicht mehr allein die Gerechten in ihrer Entrüstung, sondern stiftet Betroffenheit. Die Freiheit, die der Libertin wider die verordnete Demut preist, macht ihn an der Schwelle zur Französischen Revolution zum anarchischen Prototyp. In seiner Zügellosigkeit, als Lebensentwurf aus dem Diktat der Hormone geschält, können sich triebhafte Sehnsüchte und Selbstverwirklichungsphantasien nachfolgender Generationen spiegeln.

Das 19. Jahrhundert wird ihn mit Faust verschwägern, um ihn dann sinnbeschwert der Psychoanalyse zu überlassen. Julia Kristeva ortet in ihm den "Sohn einer Mutter, die bei ihrem Gatten zur Träumerin wird und an ihren Kleinen weitergibt, er möge alle Frauen so erobern, wie keiner sie selbst je erobert hat". Dass er traurig sein könnte, hält Albert Camus für unwahrscheinlich. Wie das "Lachen, die sieghafte Frechheit, das Sprunghafte", das zutiefst Irdische, das der französische Philosoph an ihm diagnostiziert, doch täuschen kann! ? Was treibt den Verführer durch die Schlafzimmer der Jahrhunderte? Was jagt den Jäger? Wer ist dieser Mann, der immer nur bedeutet, wirklich?

Musikalische Leitung: Guillermo García Calvo
Inszenierung: Roland Schwab (2010)
Bühne: Piero Vinciguerra

"Die Bühne, hoch, tief, gähnend leer, nackt und schwarz zeigt sich von Anfang tief aufgerissen. Während der Ouvertüre treten allmählich an die zwanzig schwarz gekleideten Herren einzeln ins Rampenlicht, jeder einen metallischen Golfschläger in den Händen: die Don Giovanni-Luxusmeute sozusagen, die ihren Herrn und Meister unauflösbar umgibt. Sie wälzt später den klapprig hölzernen Durchgang herbei, dessen Inschrift auf Italienisch verkündet, wer durch dieses Tor einträte, müsse alle Hoffnung von vornherein fahren lassen. Publikum eingeschlossen. Gleich am Anfang wird der Komthur mit den Golfschlägern der Bande niedergeprügelt und totgeschlagen. Er ist das siebte Opfer der kultischen Morde, zu denen Giovanni sich gedrängt sieht. Das siebte und letzte wird er selbst sein. Die ihn umwabernde Mordlust ist nichts als sein einziger einsamer Weg zum Heil. So zumindest wollen es die philosophischen Überlegungen Schwabs, breit, aber wenig überzeugend, im Programmheft dargelegt. Inszenatorisch gipfeln sie in Überraschungen am laufenden Band. Die Strahlendste: ?Don Giovanni? verwandelt sich in eine Oper voller Jugendfrische, der aggressiven Lebendigkeit, der körperfrohen Athletik. Sie hat sich in eine Oper zum Hinsehen, nicht einzig zum Zuhören verwandelt. Dabei kann sie sich aufs berückendste auch hören lassen." (Morgenpost) Info und Termine Don Giovanni - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Fausts Verdammnis - Deutsche Oper Berlin
23.05.2014 bis 15.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Fausts Verdammnis (Hector Berlioz): Info und Termine Fausts Verdammnis - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Falstaff - Deutsche Oper Berlin
29.11.2014 bis 11.12.2014
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Falstaff (Giuseppe Verdi): Info und Termine Falstaff - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lucia Di Lammermoor - Deutsche Oper Berlin
09.05.2014 bis 06.02.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Lucia Di Lammermoor (Gaetano Donizetti): Info und Termine Lucia Di Lammermoor - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Cosi Fan Tutte - Deutsche Oper Berlin
01.05.2014 bis 11.07.2014
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Cosi Fan Tutte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Cosi Fan Tutte - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg - Komische Oper Berlin
01.03.2015 bis 08.07.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Gianni Schicchi (Giacomo Puccini) & Herzog Blaubarts Burg (Bela Bartok): Info und Termine Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Ball im Savoy - Komische Oper Berlin
10.01.2015 bis 06.04.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Ball im Savoy (Paul Abraham): Operette in drei Akten von Paul Abraham (1932)
Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda

Eine der spektakulärsten Jazz-Operetten der Weimarer Zeit kehrt nach 80 Jahren wieder an ihren Ursprungsort zurück: Das 1932 in Berlin (mit dem Orchester des Metropol-Theaters) uraufgeführte Meisterstück aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham spiegelt das ausgelassene Lebensgefühl seiner Zeit wider. Getanzt wird auf einem feucht-fröhlichen Ball im Hotel Savoy, zu dem sich ein kunterbuntes Völkchen aus aller Herren Länder versammelt hat. Hier steppt nicht nur der Bär, hier hüpft sogar das »Känguruh« ? so der Name eines fetzigen Tanzes, dem zu Beginn der Operette gehuldigt wird. Ebenso sprunghaft ist auch die Liebe, und so schwanken die Protagonisten zwischen Promiskuität und ehelicher Treue hin und her. Dabei gilt: gleiches Recht für alle, egal welchen Geschlechts ?

In dieser verrückten, temporeichen Komödie trifft doppelbödiger Humor à la Feydeau auf die Bissigkeit einer Fledermaus ? zu jazzigen Foxtrottklängen! Unter der Oberfl äche bürgerlicher Moral brodelt es gehörig. Nur im Tanz lässt der Druck sich entladen. Zwar sollte sich der Tanz im Savoy alsbald als ein Tanz auf dem Vulkan erweisen und mit der politischen Zeitenwende ein abruptes Ende fi nden. Doch mit seinen weltoffenen Charakteren und glänzenden Shownummern wie »Wenn wir Türken küssen« und »Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen« schuf Abraham ein Meisterwerk auf dem Gebiet der Operette, das es unbedingt wieder zu entdecken gilt.

Musikalische Leitung: Adam Benzwi
Inszenierung: Barrie Kosky (2013)
BÜhne/Licht: Klaus Grünberg Info und Termine Ball im Savoy - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Orpheus - Komische Oper Berlin
14.02.2015 bis 29.03.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Orpheus (Claudio Monteverdi): Info und Termine Orpheus - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Rigoletto - Komische Oper Berlin
12.06.2015 bis 01.07.2015
    
Rigoletto (Giuseppe Verdi): Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

Rigoletto ist für seine scharfe Zunge berüchtigt. Gnadenlos macht er sich im Auftrage des Herzogs über diejenigen lustig, deren Frauen und Töchter den sexuellen Eskapaden seines Herrn zum Opfer gefallen sind. Als Privatmann jedoch hat er für seine Tochter Gilda ein kleines, behütetes Idyll geschaffen und versucht, sie aus eben jenem System, das er nach Kräften unterstützt, herauszuhalten. Ein solches Doppelleben deformiert auf Dauer. Und es bleibt nicht lange unentdeckt: Zum einen hat der Herzog beim sonntäglichen Kirchgang in Gilda sein neues Objekt der Begierde gefunden, zum anderen rächen sich die Höflinge an dem Narren, indem sie seine vermeintliche Geliebte entführen. Rigolettos Welt bricht zusammen und er sinnt auf blutige Rache. Diese misslingt auf grauenhafte Weise.

Mit "Rigoletto" führte der 38-jährige Verdi seine radikal von der Theatralität statt von der musikalischen Konvention ausgehende Opernästhetik zu einem Höhepunkt. In nur 40 Tagen, so will es die Legende, habe Verdi die erste seiner später mit "Il Trovatore" und "La Traviata" zur »trilogia popolare« zusammengefassten Opern komponiert, in denen er gesellschaftliche Aussenseiter als tragische Figuren in den Mittelpunkt der Handlung stellt. Victor Hugos sofort nach der Uraufführung verbotenes Versdrama "Le Roi s?amuse", das in der Tradition des nachrevolutionären französischen Volkstheaters steht, diente Verdi als Vorlage.

Musikalische Leitung: Ivan Repusic
Inszenierung: Barrie Kosky (2009)
Bühnenbild und Kostüme: Alice Babidge

"Der künftige Intendant Barrie Kosky hat Verdis ,Rigoletto' inszeniert und damit neue Massstäbe gesetzt." (taz)

"Kosky servierte kein Schmuseglück. Er ging aufs Ganze: Er säte finstere Visionen, Wagemut, Spannung - die drei theatralischen Herrlichkeiten, die sich inzwischen rar in der Oper machen. (... ) Was die Aufführung aber rundum auszeichnet, ist eine hieb- und stichfeste Originalität. Sie ist ganz einfach sehenswürdig." (Berliner Morgenpost)

"Barrie Kosky hat an der Komischen Oper Giuseppe Verdis ,Rigoletto' dahin zurückgeführt, wo seine Wurzeln liegen - im Grand-Guignol, dem buchstäblich grossen Kasperltheater. Aber er erzählt auch sehr realistisch, schmerzhaft ergreifend das Drama einer denkbar verqueren, tödlich endenden Vater-Tochter-Beziehung." (klassikinfo.de) Info und Termine Rigoletto - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Le Vin Herbé - Staatsoper im Schiller Theater
22.04.2014 bis 26.04.2014
  Le Vin Herbé - Staatsoper im Schiller Theater  
Le Vin Herbé (Frank Martin): Weltliches Oratorium von Frank Martin

Als ein persönliches Schlüsselwerk, in dem er seine eigene Sprache gefunden habe, empfand Frank Martin sein »Le vin herbé«. Nach dem Roman »Tristan et Iseut« von Joseph Bédier schuf er sein kammerartiges profanes Oratorium zum Drama um die beiden Liebenden Tristan und Isolde.

Musikalische Leitung: Franck Ollu
Inszenierung: Katie Mitchell
Bühnenbild, Kostüme: Lizzi Clachan Info und Termine Le Vin Herbé - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Aschemond - Staatsoper im Schiller Theater
23.06.2014 bis 28.06.2014
  Aschemond - Staatsoper im Schiller Theater  
The Fairy Queen (Henry Purcell): Musik von Henry Purcell / Helmut Oehring

Im Spannungsfeld zwischen Barock und zeitgenössischer Musik: Helmut Oehring nimmt Henry Purcells Semi-Opera »The Fairy Queen« als Vorlage für seine kompositorischen Gedanken.

Musikalische Leitung: Michael Boder
Musikalische Leitung der Akademie für Alte Musik Berlin: Benjamin Bayl
Inszenierung: Claus Guth (2013)
Bühnenbild, Kostüme: Christian Schmidt Info und Termine Aschemond - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lucio Silla - Komische Oper Berlin
09.05.2015 bis 13.05.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Lucio Silla (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Lucio Silla - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Schneekönigin - Komische Oper Berlin
08.03.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Die Schneekönigin (Pierangelo Valtinoni): Uraufführung einer Märchenoper in zwei Akten von Pierangelo Valtinoni
Libretto von Paolo Madron
Deutsche Textfassung von Frank Harders-Wuthenow und Werner Hintze
Auftragswerk der Komischen Oper Berlin

Ganz hoch im Norden, so nördlich, dass man nur noch nach Süden gehen kann, steht ein zauberhaftes Schloss. Hier wohnt die geheimnisvolle Schneekönigin, deren kalte Schönheit viele Menschen zu verzaubern vermag. Doch wer in ihr Reich geht, bleibt dort gefangen und erstarrt nach und nach zu Eis. So geht es auch dem kleinen Kay: Fasziniert von der Geometrie der Schneeflocken und Eiskristalle folgt er der Spur ihrer geheimnisvollen Herrin und bleibt verschwunden. Seine beste Freundin, Gerda, macht sich auf die Suche. Auf ihrer langen Reise voller Gefahren begegnet sie einem sprechenden Fluss, frechen Vögeln, einer gar nicht so wilden Räubertochter, einem Rentier und vielen anderen seltsamen Wesen, die ihr Mut machen und ihr helfen, bis sie schliesslich den glitzernden Eispalast erreicht und ihren Freund aus der kalten Umklammerung retten kann ?

Hans Christian Andersen schuf das Märchen von der Schneekönigin, das von der ewigen Sehnsucht nach der Ferne und der unüberwindlichen Kraft wahrhaftiger menschlicher Zuneigung erzählt. Auf der Grundlage dieser Geschichte hat Pierangelo Valtinoni, dessen Pinocchio zu den beliebtesten Kinderproduktionen unseres Hauses gehörte, eine neue Oper komponiert, die den komischen und traurigen Episoden ganz in der Tradition der lyrischen italienischen Oper Klang verleiht.

Musikalische Leitung: Aurélien Bello
Inszenierung: Anisha Bondy (2010) Bühnenbild: Henrik Ahr

"Die Regisseurin Anisha Bondy hat diese Vorlage genutzt zu einem Plädoyer für das Geschichtenerzählen, für das Suchen und Finden eines Gegenübers, also für eine adressierte Kunst, die schenken, teilen und bezaubern will. Das ist ihr aufs glücklichste gelungen." (FAZ)

"Die Aufführung bietet alles, was Kinderträume beflügelt: Karusells, Zirkusakrobaten, Tiere, Schnee, Glitter, Geister, Mumien und Gerippe. Rasch wechseln die Szenen. Zwischen Schattenspiel und Schneegestöber, dampfenden Hexenkessel, geheimnisvollen Lichterscheinungen und allerhand drolligen und skurrilen Wesen gibt es ständig etwas Neues zu sehen. (...) Die Ensemblemitglieder leben mit Lust ihre komödiantischen Seiten aus. Noch viel mehr Spass macht aber der wunderbar einstudierte Kinderchor. Die kleinen Sänger sind in wechselnden Rollen als Blumen, Vögel, Zirkusartisten und Gespenster fast allgegenwärtig. Auf und vor der Bühne spielen die Kinder die Hauptrolle." (Morgenpost)

"Die Produktion scheut technisch keinerlei Aufwände und so ist diese Kinderinszenierung weit entfernt von einer lästigen Pflichtübung im Kontext politischer Forderung nach kultureller Bildung. Puristisch gehaltene, aber ungemein imposante Bühnenbilder mit ständig wechselnder Grossrequisiten treiben Gerda und die Zuschauer vom Rummelplatz bis ins frostige Lappland. Dazu der Kinderchor, der meisterhaft ausgestattet ist. Egal ob Ganzkörperblumen oder massgeschneiderte Gruselcharaktere - das jugendliche Kollektiv sorgt in fast jeder Szene für optische und choreografische Reize." (Tagesspiegel) Info und Termine Die Schneekönigin - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
 
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