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Opern & Operetten in Berlin. Eintrittskarten für Veranstaltungen in Berlin.
Berlin Opern & Operetten. Die grossen Veranstaltungen und Tourneen in Berlin: Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag, Zauberflöte Für...

Opern & Operetten Berlin

Die beliebtesten Veranstaltungen in Berlin aus dem Bereich Opern & Operetten.
Eine Kurz-Übersicht finden Sie hier: Veranstaltungen, sortiert nach Datum
 
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Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag
11.04.2015 bis 25.07.2015
  Carmina Burana - Domplatz Magdeburg  
Carmina Burana (Carl Orff): Im Frühjahr 2015 beeindrucken stimmgewaltige Chorwerke aus den berühmtesten und erfolgreichsten Opernbühnenstücken des 19. und 20. Jahrhunderts die Konzertliebhaber. Ebenso begeistert die Orff'sche Kantate "Carmina Burana" als eines der populärsten Stücke ernster Musik seit ihrer Uraufführung im Jahr 1937 die Besucher. Begleitet von der Nordböhmischen Philharmonie Teplice, exzellenten Solisten und einem Spektakel aus Licht und Laser, treffen beide Inszenierungen in einem Konzerterlebnis der Extraklasse aufeinander. Klassisch, bunt und lebensbejahend.

Begleitet wird das Bühnenstück von einem imposanten Licht- und Feuerspektakel. Spektralfarbiger Glanz, in aufwendiger Handarbeit zu den besinnlichen Melodien programmiert, illuminiert die schönsten Konzerthäuser Deutschland und unterstreicht das stimmungsvolle Reigen der Musiker. Unter der musikalischen Leitung von Norbert Baxa präsentiert die Nordböhmische Philharmonie Teplice Dramatik in seiner reinsten Form. Das perfekte Zusammenspiel von Chor, prämierten Solisten, Orchester und tanzenden Laserstrahlen verspricht einen musikalischen Hochgenuss der Extraklasse. Info und Termine Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag in Berlin
 
Veranstaltungen in: Berlin, Düsseldorf, Dresden, Essen, Frankfurt / Main, Hamburg, Magdeburg, Stuttgart, Weimar
 
Zauberflöte Für Jung & Alt
07.12.2014 bis 05.01.2015
  Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Zauberflöte Für Jung & Alt in Berlin
 
Veranstaltungen in: Aalen, Augsburg, Bayreuth, Berlin - Charlottenburg, Bielefeld, Bremen, Hagen, Hamburg, Hameln, Hannover, Hof / Saale, Salzburg, Würzburg, Wien
 
Die Zauberflöte - Festspieloper Prag
15.03.2015 bis 26.03.2015
  Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Die Zauberflöte - Festspieloper Prag in Berlin
 
Veranstaltungen in: Berlin, Chemnitz, Cottbus, Halle / Saale, Kiel, München, Rostock
 
Carmina Burana - Konzerthaus Berlin
28.05.2015
  Konzerthausorchester Berlin  
Carmina Burana (Carl Orff): Info und Termine Carmina Burana - Konzerthaus Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin
10.12.2014 bis 23.05.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart
Grosse Oper in zwei Aufzügen [1791]
Libretto von Emanuel Schikaneder

Die neue Zauberflöte der Komischen Oper Berlin hat Furore gemacht, und das nicht nur in Berlin: Auch in Los Angeles, Minneapolis und an der Deutschen Oper am Rhein hat sie für euphorische Begeisterung bei Publikum und Presse gesorgt. "Barrie Kosky verwandelt die Zauberflöte in einen umwerfenden live-action Cartoon, so hinreissend, dass jegliche Kritik verstummt." [Los Angeles Times] Der britischen Theatertruppe "1927" und Barrie Kosky ist "eine köstlich-absurde Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm" [Berliner Morgenpost] gelungen. "Man staunt über die Perfektion und lacht mit Verstand über den virtuos gezeichneten Witz jedes dieser Bilder ? atemberaubend!" [taz] Info und Termine Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Fledermaus - Komische Oper Berlin
18.12.2014 bis 29.01.2015
    
Die Fledermaus: Die Fledermaus

Johann Strauss
Komische Operette in drei Akten [1874]
Text von Karl Haffner und Richard Genée

Stefan Soltesz, österreichischer Dirigent ungarischer Herkunft, in den Opernhäusern und Konzertsälen ganz Europas zuhause, dirigiert die Operette der Operetten, das Meisterwerk des Walzerkönigs, voller Witz und Alberei und mit hinreissenden Melodien, die nie mehr vergisst, wer sie einmal gehört hat. Dass hier keiner ist, wer er vorgibt zu sein, keine tut, was sie vermeintlich tut, und keiner liebt, wen er vorgibt zu lieben ? an allem schuld ist nur der Champagner! Und dem kann man bekanntlich nicht lange böse sein ? "Lustig ist der Abend, man lacht unbeschwert von allem tieferen Sinn über den Spass auf der Bühne und über sich selbst." [taz] Info und Termine Die Fledermaus - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Maria De Buenos Aires - Komische Oper Berlin
20.03.2015 bis 22.03.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Maria De Buenos Aires (Astor Piazzolla): María de Buenos Aires

Astor Piazzolla
Tango-Operita in 16 Bildern [1968]
Libretto von Horacio Ferrer

Die einzige Oper aus der Feder Astor Piazzollas, des bedeutendsten Tangokomponisten des 20. Jahrhunderts und Begründers des so genannten Tango Nuevo ? eine hingebungsvolle, wenn nicht gar besessene Liebeserklärung an den Tango und seine Heimatstadt Buenos Aires! In zwei konzertanten Aufführungen ist María de Buenos Aires mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung des norwegischen Bandoneonspielers und Dirigenten Per Arne Glorvigen zu erleben. Info und Termine Maria De Buenos Aires - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Eugen Onegin - Deutsche Oper Berlin
07.05.2015 bis 24.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Eugen Onegin (Pjotr Iljitsch Tschaikowsky): Info und Termine Eugen Onegin - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Zu Gast Bei Frau Luna: Operette P. Lincke
29.03.2015 bis 05.09.2015
  Frau Luna (Paul Lincke): Info und Termine Zu Gast Bei Frau Luna: Operette P. Lincke in Berlin
 
Veranstaltungen in: Berlin, Grossräschen
 
Gold - Deutsche Oper Berlin
05.12.2014 bis 08.03.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Gold (Leonard Evers): Info und Termine Gold - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Romeo Et Juliette - Deutsche Oper Berlin
18.04.2015 bis 02.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Romeo et Juliette (Charles Gounod): Info und Termine Romeo Et Juliette - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Schöne Helena: Operette von Jacques Offenbach - Komische Oper Berlin
11.12.2014 bis 12.07.2015
  Die Schöne Helena: Operette von Jacques Offenbach - Komische Oper Berlin  
Die Schöne Helena (Jacques Offenbach): Die schöne Helena

Jacques Offenbach
Opéra bouffe in drei Akten [1864]
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsche Textfassung von Simon Werle

Monty Python à la française ? das ist Jacques Offenbach, der Vater der Operette und Meister des abgedrehten Musiktheaters. Vor genau 150 Jahren sorgte eines seiner einflussreichsten Werke auf den Pariser Bühnen erstmals für Furore: Die schöne Helena. Barrie Kosky zeigt in seiner opulenten Inszenierung der urkomischen Antiken-Travestie, was neben grossen Stimmen an umwerfender Spiellust im Ensemble der Komischen Oper Berlin steckt. Jacques Offenbach, der jüdisch-kölsche "?Mozart der Champs-Élysées?" (Gioachino Rossini), porträtierte in seinen Operetten voller Aberwitz und frivoler Sinnlichkeit eine Gesellschaft, die sich mit einem prickelnden Glas Champagner in der Hand und grossen Schritten stracks in Richtung Abgrund bewegt ? überdreht und grandios, mit Melodien, die sich, einmal in die Hörwindungen hineingeschlüpft, so schnell keiner mehr aus dem Kopf schlagen kann. Info und Termine Die Schöne Helena: Operette von Jacques Offenbach - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lohengrin - Deutsche Oper Berlin
21.12.2014 bis 25.04.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Lohengrin (Richard Wagner): Info und Termine Lohengrin - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Der Liebestrank - Deutsche Oper Berlin
22.12.2014 bis 25.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Der Liebestrank (Gaetano Donizetti): Info und Termine Der Liebestrank - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Tosca - Deutsche Oper Berlin
15.01.2015 bis 25.03.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Tosca (Giacomo Puccini): Melodramma in 3 Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama "La Tosca" von Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wie in allen Opern Puccinis zeigt auch "Tosca", wie sich menschliche Aufmerksamkeit und kulinarisches Vergnügen einander bedingen können, wenn die künstlerischen Intentionen des Komponisten zum Massstab der Interpretation werden. Der Aufschrei wie die Resignation sind die wesentlichen Bedingungen der humanen Aufmerksamkeit Puccinis: Das Mitleid, das er komponierte, begnügt sich nicht mit abstrakten Gesten, sondern zielt auf Unruhe, auf Veränderung. Aus den »kleinen Dingen«, die Puccini mit modernem Understatement als seinen Gegenstand bezeichnete, werden »grosse«, sofern wir das nur wollen. Der Zusammenhang zwischen Puccinis direkt und indirekt vom Geist Zolas, Hauptmanns und Gorkis beeinflusster Stoffwahl und seiner Kompositionsweise lässt darauf schliessen, dass man ihm mit der Bezeichnung als Verdi-Nachfolger mit dem Etikett des Verismo versieht. Bekanntlich war er ein grosser Wagner-Verehrer, aber alles andere als ein Epigone. Vielmehr schuf er eine sehr persönliche Verbindung aus einigen Errungenschaften beider. Alle gewonnenen Verfeinerungen der Harmonie und alle Differenzierungen der Instrumentation verarbeitend, erlöste er dennoch die Stimme aus der orchestralen Verflechtung und gab ihr zugleich ein weitaus gebrocheneres, klangsensibleres Accompagnato im Orchester als der radikale Lakoniker Verdi. Dafür steht auch die ästhetische Thematik der TOSCA. Der musikalische Gestus ist ebenso brutal wie zärtlich, intelligent wie sentimental, präzise wie träumerisch. Puccini möchte unbedingt Lebenswahrheit, Genauigkeit auch des musikalischen Details, soziale Aufmerksamkeit, den poetischen Klang des scheinbar Alltäglichen, das Heroische mit Kalkül, den Kontrast zwischen engagierter Leidenschaft und kühler Distanz.

Musikalische Leitung: Donald Runnicles
Inszenierung: Boleslaw Barlog (1969)
Bühne, Kostüme: Filippo Sanjust

"Wohl 20 Minuten rief stürmischer Applaus Sänger, Dirigenten, Regisseur und auch Bühnenbildner immer wieder vor den Vorhang der Deutschen Oper Berlin. [...] Ein verdienter Erfolg für einen leidenschaftlich inspirierten, in sich aber auch wohl abgewogenen glanzvollen Abend voll Melancholie und Sinnlichkeit, zärtlicher Liebe, Eifersucht, Schwermut und nackter Brutalität." (nacht-depesche)

"Boleslaw Barlog inszenierte rigoros pralles, sinnenfreudiges, grosses, kulinarisches Musiktheater." (Der Tagesspiegel)

"Puccinis Oper gehört in der Deutschen Oper Berlin ? nicht zuletzt wegen ihres musikalischen und dramaturgischen Reichtums sowie eines gelungenen Regiekonzepts ? zu den meist gespielten Werken." (Opernglas)

"Der Polizeichef Scarpia, die Sängerin Floria Tosca und der Maler Cavaradossi beanspruchen Freiheit in jeder persönlichen Variante: als dynamisch-subjektiven Machtanspruch [Scarpia], als auf Veränderung zielendes rebellisches Ethos [Cavaradossi], als private, schlichte und zugleich grenzenlose Liebe [Tosca]. In einer Zeit epochaler Umwälzungen gewinnen solche Haltungen exemplarische Sinnfälligkeit. Je nachdem, wie wir uns und Puccini in dieser Zeit begreifen, bleibt TOSCA eine Schauerromanze oder gerät zum Menetekel des Themas ?Freiheit?. Jedenfalls bezahlt jeder der konträren Partner diese Dreiecksgeschichte mit dem Tod. Ihr Sterben nimmt keine Erlösungsgloriole für sich in Anspruch, sondern ist bitter, entsetzlich, definitiv. Götz Friedrichs 1987 vorgenommene Neueinstudierung von Boleslaw Barlogs geradliniger und auf szenische Konkretheit bedachter Inszenierung aus dem Jahr 1969 nimmt die Intentionen Puccinis beim Wort ? die gegenseitige Bedingtheit von menschlicher Aufmerksamkeit und kulinarischem Vergnügen wird von der Musik inspiriert zum Ausgangspunkt auch der szenischen Interpretation." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin) Info und Termine Tosca - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Fausts Verdammnis - Deutsche Oper Berlin
08.05.2015 bis 15.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Fausts Verdammnis (Hector Berlioz): Info und Termine Fausts Verdammnis - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Turandot - Deutsche Oper Berlin
12.12.2014 bis 11.04.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Turandot (Giacomo Puccini): Info und Termine Turandot - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lucia Di Lammermoor - Deutsche Oper Berlin
01.02.2015 bis 06.02.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Lucia Di Lammermoor (Gaetano Donizetti): Info und Termine Lucia Di Lammermoor - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmen - Deutsche Oper Berlin
02.12.2014 bis 21.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Carmen (Georges Bizet): Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach einer Novelle von Prosper Mérimée

Die Begegnung eines Soldaten mit einer Tabakarbeiterin. Er liebt besinnungslos, fordert und will ganz besitzen. Sie lebt den Augenblick, bedingungslos, in vollen Zügen. Nichts hält sie fest, das Auge hat schon den Stierkämpfer im Visier.

Bei ihrer Uraufführung am 3. März 1875 in der Pariser Opéra Comique ein Flop, ein Skandal, wegen ihrer Unmoral abgelehnt und durchgefallen, ist die Oper inzwischen die wohl bekannteste Oper überhaupt. "Carmen" schockiert, denn die Titelheldin vertritt eine Position jenseits der bürgerlichen Moral. Ihr absoluter Freiheitswille, ihre Bereitschaft, menschliche Beziehungen nur einzugehen auf einer Grundlage völliger Unabhängigkeit, und eine absolute Autonomie an den Tag zu legen, macht sie zu einem unwiderstehlichen Objekt der Begierde. Für die, die sich nach Sicherheit, Treue, Verlässlichkeit sehnen ? wie Don José ? wird sie zum Verhängnis. So wie Carmen kann nur ein Mensch leben, der den Tod nicht fürchtet und keinerlei Erlösungsgedanken mit ihm verbindet. Bizet schafft mit den Mitteln der Opéra comique ein Musiktheater von grosser Unmittelbarkeit. Die Musik entspringt der genau entwickelten realistischen Situation. Ob in den Sprechtexten, dem Melodram oder den diversen leichten musikalischen Formen (wie Chanson und Couplet), immer fordert er ein präzises, scharf akzentuiertes Artikulieren von Ton und Wort. Jede Möglichkeit von Pathos oder Sentimentalität wird eliminiert. Dieser leichte Ton steht im ausserordentlichen Kontrast zur Tragik der Handlung. Die genaue Charakteristik seiner Figuren und ihrer so nachvollziehbaren, menschlichen Handlungsweisen schaffen einen Schwindel erregenden Kontrast zwischen Banalität und Existentialität.

Musikalische Leitung: Jacques Lacombe / William Spaulding
Inszenierung: Peter Beauvais (1979)
Überarbeitung: Søren Schuhmacher
Bühnenbild und Kostüme: Pier Luigi Samaritani

"Eine Operninszenierung, die sich an die originalen Szenenanweisungen hält - dass man das noch erleben darf! ... So kann man Bizets Meisterstück mal wieder in ihrer ursprünglichen Konstellationen betrachten, die alte Geschichte vom Mann, der die Frau besitzt, und der Frau, die sexuell frei sein will.Und man kann sich so seine eigenen Gedanken machen, was es etwa mit den Kinderchören auf sich hat, die am Anfang das soldatische Gebaren nachahmen und in den Chorszenen im letzten Akt Stierkampf spielen - mit einem Mädchen als Stier: Da scheinen die festgefahrenen, von Carmen unter Einsatz ihres Lebens kritisierten Machtverhältnisse auch in der nächsten Generation gesichert, die Männer spielen Soldaten und die Frauen rennen erfolglos gegen dieses rote Tuch an: Das Mädchen, dass den Stier spielt, unterliegt am Ende. ... In dieser Inszenierung kann man vor allem der Musik und den Sängern zuhören. Yves Abel dirigiert das gut aufgelegte Orchester der Deutschen Oper mit Sinn für frische Farben und leichten Rhythmus." (Berliner Zeitung)

"Ganz Ohr zu sein lohnt sich, denn dem französischen Dirigenten Yves Abel gelingt hier ein Plädoyer für die Schönheiten der opéra comique. Was man von ,Carmen' kennt, sind die rassigen Nummern, der Torero-Kracher, die spanischen Tanzrhythmen. Doch Georges Bizet ist auch ein Meister des duftigen Divertissements, des feinen Parlando, des lichten Orchestersatzes. Abel macht das Schmuggler-Quintett zum Herzstück der Oper, als Symbiose der italienischen Buffo-Tradition mit dem französischen Esprit, ein Kabinettstückchen lässiger Eleganz, das der dramatischen Handlung erst ihre Fallhöhe gibt. Ebenso intensiv wie mit den Musikern hat Yves Abel auch mit den Sängern gearbeitet. Gesungen wird ein klares, textverständliches Französisch." (Tagesspiegel)

"Musikalisch darf dieser Abend in Erinnerung bleiben als ein Triumph der Empfindsamkeit. Yves Abel gelingt am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin Erstaunliches, seine interpretatorische Grundidee beeindruckt: Durch diese ,Carmen' strömt quasi-una-fantasia-Luft, alles darf leicht sein, fliessend, elastisch, variabel, wie ein leiser Windhauch." (Frankfurter Rundschau) Info und Termine Carmen - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Liebe Zu Den Drei Orangen - Deutsche Oper Berlin
29.05.2015 bis 12.06.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Die Liebe zu den drei Orangen (Sergei Prokofjew): Info und Termine Die Liebe Zu Den Drei Orangen - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Der Rosenkavalier - Deutsche Oper Berlin
14.12.2014 bis 20.12.2014
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Der Rosenkavalier (Richard Strauss): Info und Termine Der Rosenkavalier - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Don Giovanni - Komische Oper Berlin
06.12.2014 bis 11.07.2015
  Don Giovanni - Komische Oper Berlin  
Don Giovanni (Wolfgang Amadeus Mozart): Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart
Dramma giocoso in zwei Akten [1787] Libretto von Lorenzo Da Ponte
Deutsche Textfassung von Sabrina Zwach

Don Juan ? der Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern ? frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch, den Meister des theatralen Wahnwitzes, dessen hochmusikalischer Inszenierungsstil wie geschaffen ist für dieses "heitere Schauspiel" über tödliche Leidenschaften. Kein anderes Werk Mozarts demonstriert auf so konsequente Weise den Frontalangriff auf jegliche Konvention ? und das nicht nur inhaltlich, sondern auch formal. Hier purzeln die neuen Figuren nur so auf die Bühne, die nichts verbindet als die ständig flüchtige Hauptperson. Gleich am Anfang gibt es das grosse finale Messerstechen, und das Ensemble des Happy Ends kommt so unvermittelt daher, dass man sich nur ungläubig Augen und Ohren reiben kann. Ein todernster Spass, gehüllt in die lasziv-verspielte Spitze der Musik Mozarts. Mit Herbert Fritschs Regiedebüt an der Komischen Oper Berlin geht deren Mozart-Zyklus in eine neue Runde. Info und Termine Don Giovanni - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg - Komische Oper Berlin
01.03.2015 bis 08.07.2015
  Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg - Komische Oper Berlin  
Gianni Schicchi (Giacomo Puccini) & Herzog Blaubarts Burg (Bela Bartok): Gianni Schicchi

Giacomo Puccini
Oper in einem Akt [1918]

Libretto von Giovacchino Forzano nach einer Episode aus La Divina Commedia von Dante Alighieri

Herzog Blaubarts Burg

Béla Bartók
Oper in einem Akt [1918]
Dichtung von Béla Balász

Zwei Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, die beide im Schicksalsjahr 1918 uraufgeführt wurden und doch unterschiedlicher kaum sein könnten, vereint zu einem Opern-Doppelabend: Rabenschwarze, italienische Komödie trifft ungarisches Psychodrama, inszeniert vom spanischen Regisseur Calixto Bieito, einem Meister des Dunklen und Abgründigen.
Wenig verbindet Gianni Schicchi und Herzog Blaubarts Burg ? ausser ihrer ungeschönten Darstellung menschlicher Abgründe. In der Gegensätzlichkeit beider Werke liegt ein Reiz, den nicht nur die Inszenierung von Calixto Bieito zu nutzen weiss. Unter der Leitung von Henrik Nánási, Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin und ausgewiesener Bartók-Spezialist, verspricht die Gegenüberstellung von Puccini und Bartók auch musikalisch ein besonderes Erlebnis zu werden, mit Günter Papendell als Gianni Schicchi sowie Asmik Grigorian (an der Komischen Oper Berlin bereits in Rusalka und Mazeppa zu erleben) und Gidon Saks als verhängnisvoll umeinander kreisendes Paar in Herzog Blaubarts Burg. Info und Termine Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Giulio Cesare in Egitto - Komische Oper Berlin
31.05.2015 bis 09.07.2015
  Giulio Cesare in Egitto - Komische Oper Berlin  
Giulio Cesare in Egitto (Georg Friedrich Händel): Giulio Cesare in Egitto

Georg Friedrich Händel
Dramma per musica in drei Akten [1724] Libretto von Nicola Francesco Haym, nach dem Libretto von Giacomo Francesco Bussani
Barockoper in italienischer Sprache

Die Herrscher zweier Weltreiche in einer der grössten Liebesgeschichten der Antike: Caesar und Kleopatra! Das ist der Stoff, aus dem Händel seine wohl erfolgreichste Oper komponierte. Inszeniert wird sie von der amerikanischen Regisseurin Lydia Steier, die schon mehrfach ihr Händchen für opulente barocke Stoffe bewiesen hat. Die musikalische Leitung liegt bei Barockspezialist Konrad Junghänel.
Mag die Handlung dieser Oper heutigen Ansprüchen an histoische Akkuratesse auch schwerlich genügen, so bleibt hinsichtlich ihres schier unerschöpflichen musikalischen Einfallsreichtums und der theatralen Kraft ihres Librettos kaum ein Wunsch offen. Die Psychologie der Charaktere entsteht bei Händel durch eine Addition der mannigfaltigen Affekte, mit denen sich die Protagonisten in ihren Arien präsentieren. Diese spannende Schichtung eruptiv hervorbrechender Emotionen verleiht den Charakteren eine Seelentiefe, die uns musikalisch wie inhaltlich direkt ins Geschehen zieht. Info und Termine Giulio Cesare in Egitto - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Ball im Savoy - Komische Oper Berlin
10.01.2015 bis 06.04.2015
  Ball im Savoy - Komische Oper Berlin  
Ball im Savoy (Paul Abraham): Ball im Savoy

Paul Abraham
Operette in zwei Akten [1932] Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda

Eine der schillerndsten Jazz-Operetten der Weimarer Republik feierte 2013 nach über 80 Jahren ein triumphales Comeback an der Komischen Oper Berlin. Musikalisch eine mitreissende Mischung aus Berliner Jazz, ungarischen Zigeunerweisen, wienerischem Schmelz und jiddischem Klezmer, erzählt Ball im Savoy eine verrückte Geschichte rund um ein frisch vermähltes Liebespaar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird. Ein funkelndes Spektakel, eine glitzernde Show ? und mittendrin drei der grossen Operetten-Diven unserer Tage: Dagmar Manzel, Katharine Mehrling und Helmut Baumann! "Dieser Abend wird Kult! (?) Es stimmt einfach alles: Sänger, Bühne, Kostüme, eine mitreissend temporeiche Inszenierung aus der Hand des Intendanten!" [FAZ] Info und Termine Ball im Savoy - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
 
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