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Opern & Operetten in Berlin. Eintrittskarten für Veranstaltungen in Berlin.
Berlin Opern & Operetten. Die grossen Veranstaltungen und Tourneen in Berlin: Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag, La Traviata - Deutsche...

Opern & Operetten Berlin

Die beliebtesten Veranstaltungen in Berlin aus dem Bereich Opern & Operetten.
Eine Kurz-Übersicht finden Sie hier: Veranstaltungen, sortiert nach Datum
 
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Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag
18.04.2015 bis 23.05.2015
  Carmina Burana - Domplatz Magdeburg  
Carmina Burana (Carl Orff): Im Frühjahr 2015 beeindrucken stimmgewaltige Chorwerke aus den berühmtesten und erfolgreichsten Opernbühnenstücken des 19. und 20. Jahrhunderts die Konzertliebhaber. Ebenso begeistert die Orff'sche Kantate "Carmina Burana" als eines der populärsten Stücke ernster Musik seit ihrer Uraufführung im Jahr 1937 die Besucher. Begleitet von der Nordböhmischen Philharmonie Teplice, exzellenten Solisten und einem Spektakel aus Licht und Laser, treffen beide Inszenierungen in einem Konzerterlebnis der Extraklasse aufeinander. Klassisch, bunt und lebensbejahend.

Begleitet wird das Bühnenstück von einem imposanten Licht- und Feuerspektakel. Spektralfarbiger Glanz, in aufwendiger Handarbeit zu den besinnlichen Melodien programmiert, illuminiert die schönsten Konzerthäuser Deutschland und unterstreicht das stimmungsvolle Reigen der Musiker. Unter der musikalischen Leitung von Norbert Baxa präsentiert die Nordböhmische Philharmonie Teplice Dramatik in seiner reinsten Form. Das perfekte Zusammenspiel von Chor, prämierten Solisten, Orchester und tanzenden Laserstrahlen verspricht einen musikalischen Hochgenuss der Extraklasse. Info und Termine Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag in Berlin
 
Veranstaltungen in: Berlin, Frankfurt / Main, Hamburg, Stuttgart, Weimar
 
La Traviata - Deutsche Oper Berlin
04.01.2015 bis 04.07.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
La Traviata (Giuseppe Verdi): Melodramma in 3 Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman "La dame aux camélias" von Alexandre Dumas Fils

Auf ihrem Sterbebett überfallen Violetta Valéry, einst umworbene Kurtisane und strahlender Mittelpunkt der Pariser Salons, die Bilder der letzten Lebenszeit wie in einem Fieberwahn. Derzeit von Baron Douphol luxuriös ausgehalten, hat Violetta Valéry, erstmals nach ihrer scheinbaren Genesung von schwerer Krankheit, wieder zu einem Fest geladen. Gaston, Vicomte de Létorières, stellt ihr seinen Freund Alfredo Germont vor und berichtet, dass dieser sie schon seit langem heimlich verehre und sich während ihrer Krankheit täglich nach ihrem Befinden erkundigt habe ...

Musikalische Leitung: Ivan Repusic
Inszenierung: Götz Friedrich (1999)
Bühne: Frank Philipp Schlössmann

"Das oft als Schmachtfetzen hingelegte Sterben der mondänen Kurtisane ? wird hier veredelt zu einer kammerspielgenauen Studie der Leidenschaften und Begrenzungen von Menschen des 19. Jahrhunderts, die einer uns fremden Moral folgen, aber deren Empfindungen ebenso heutig sind." (Inforadio)

"Das ist alles mit hohem handwerklichen Regiekönnen gemacht, ganz ohne jede Sentimentalität, ohne jeden Anflug von trivialer Direktheit." (Opernwelt)

"Götz Friedrich hat der Tragödie die Atmosphäre eines Requiems verliehen, indem er die Leidensgeschichte der Violetta als Rückblende erzählt. Schon während des Vorspiels sieht man Violetta auf der kargen Bühne, die einem monumentalen Grabmahl gleicht, auf ihrem weissen Sterbebett liegen. Zu Beginn ihres Festes erhebt sie sich vom Bett, das flugs in eine Salonliege umfunktioniert wird, stülpt sich ein Ballkleid über ? und durch die plötzlich aufbrechenden Türen tänzelt die vergnügungssüchtige Pariser Halbwelt herein. Erzählt wird die Geschichte ganz ohne Sentimentalität, ohne jeden Anflug von trivialer Direktheit. Konsequent wird das innere Bild des Dramas aufgerollt und die Untergangs- und Todesstimmung des Werkes zum Tragen gebracht." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin) Info und Termine La Traviata - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Odysseus - Komische Oper Berlin
23.04.2015 bis 04.06.2015
  Odysseus - Komische Oper Berlin  
Odysseus (Claudio Monteverdi): Odysseus

Claudio Monteverdi?/?Elena Kats-Chernin
Dramma per musica in einem Prolog und drei Akten [1640/2012]
Libretto von Giacomo Badoaro
Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf und Ulrich Lenz

Nach 20 Jahren Krieg und Irrfahrten kehrt Odysseus in seine Heimat zurück, wo seine Gattin Penelope hartnäckig das Werben aufdringlicher Freier abwehrt ?
In fast Brecht?schem Stil auf das Wesentliche konzentriert, die Musiker um die Spielfläche gruppiert, führt Barrie Kosky im zweiten Teil seiner Monteverdi-Trilogie die Protagonisten auf engstem Raum, ohne jegliche Rückzugsmöglichkeit. Er zeigt das schwierige Zueinanderfinden zweier entfremdeter Liebender, ihre Sehnsucht nach einem Ort der Geborgenheit. In der musikalischen Bearbeitung durch die Komponistin Elena Kats-Chernin mischen sich Tango à la Piazzolla mit orientalischen und westafrikanischen Tönen. »Komische Oper at its best ? zum Weinen schön.« [Süddeutsche Zeitung] Info und Termine Odysseus - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Onegin - Staatsballett Berlin
26.02.2015 bis 10.04.2015
  Don Juan - Staatsballett Berlin  
Eugen Onegin (Pjotr Iljitsch Tschaikowsky): Info und Termine Onegin - Staatsballett Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Candide - Staatsoper im Schiller Theater
21.09.2014 bis 26.12.2014
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Candide (Leonard Bernstein): Info und Termine Candide - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin
06.12.2014 bis 14.06.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Grosse Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schickaneder
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Mozarts "Zauberflöte", die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

Musikalische Leitung: Moritz Gnann / Ivan Repusic
Inszenierung: Günter Krämer (1991)
Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt

"Die Zauberflöte war fast vollkommen, eine vergnügte Zauberposse, an der Mozart mit Sicherheit seinen Spass gehabt hätte: voll Energie und Komik." (BZ)

"Es geschieht eine Menge in Günter Krämers Inszenierung, und Andreas Reinhardt hat sie mit seinen Bildern [...] bunt und phantasiemächtig ausgestattet." (Berliner Morgenpost)

"Denn nicht ohne Grund erntet den ersten Szenen-Beifall Andreas Reinhardt für den wohl durchdachten, optisch reizvollen und intelligent differenzierten Rahmen, den er für diese Aufführung geschaffen hat, vom anmutigen Naturbild bis zu optischen Visionen des Welttheaters." (Berliner Sonntagsblatt)
Info und Termine Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lulu - Staatsoper im Schiller Theater Berlin
21.02.2015 bis 13.03.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Lulu (Alban Berg): Info und Termine Lulu - Staatsoper im Schiller Theater Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Zauberflöte Für Jung & Alt
07.12.2014 bis 05.01.2015
  Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Zauberflöte Für Jung & Alt in Berlin
 
Veranstaltungen in: Aalen, Augsburg, Bayreuth, Berlin - Charlottenburg, Bielefeld, Bremen, Hagen, Hamburg, Hameln, Hannover, Hof / Saale, Salzburg, Würzburg, Wien
 
Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin
27.09.2014 bis 23.05.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart
Grosse Oper in zwei Aufzügen [1791]
Libretto von Emanuel Schikaneder

Die neue Zauberflöte der Komischen Oper Berlin hat Furore gemacht, und das nicht nur in Berlin: Auch in Los Angeles, Minneapolis und an der Deutschen Oper am Rhein hat sie für euphorische Begeisterung bei Publikum und Presse gesorgt. "Barrie Kosky verwandelt die Zauberflöte in einen umwerfenden live-action Cartoon, so hinreissend, dass jegliche Kritik verstummt." [Los Angeles Times] Der britischen Theatertruppe "1927" und Barrie Kosky ist "eine köstlich-absurde Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm" [Berliner Morgenpost] gelungen. "Man staunt über die Perfektion und lacht mit Verstand über den virtuos gezeichneten Witz jedes dieser Bilder ? atemberaubend!" [taz] Info und Termine Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
La Traviata - Staatsoper im Schiller Theater
20.09.2014 bis 12.06.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
La Traviata (Giuseppe Verdi): Info und Termine La Traviata - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Faust - Staatsoper im Schiller Theater Berlin
23.11.2014 bis 06.12.2014
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Faust (Charles Gounod): Info und Termine Faust - Staatsoper im Schiller Theater Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Schöne Helena: Operette von Jacques Offenbach - Komische Oper Berlin
11.10.2014 bis 12.07.2015
  Die Schöne Helena: Operette von Jacques Offenbach - Komische Oper Berlin  
Die Schöne Helena (Jacques Offenbach): Die schöne Helena

Jacques Offenbach
Opéra bouffe in drei Akten [1864]
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsche Textfassung von Simon Werle

Monty Python à la française ? das ist Jacques Offenbach, der Vater der Operette und Meister des abgedrehten Musiktheaters. Vor genau 150 Jahren sorgte eines seiner einflussreichsten Werke auf den Pariser Bühnen erstmals für Furore: Die schöne Helena. Barrie Kosky zeigt in seiner opulenten Inszenierung der urkomischen Antiken-Travestie, was neben grossen Stimmen an umwerfender Spiellust im Ensemble der Komischen Oper Berlin steckt. Jacques Offenbach, der jüdisch-kölsche "?Mozart der Champs-Élysées?" (Gioachino Rossini), porträtierte in seinen Operetten voller Aberwitz und frivoler Sinnlichkeit eine Gesellschaft, die sich mit einem prickelnden Glas Champagner in der Hand und grossen Schritten stracks in Richtung Abgrund bewegt ? überdreht und grandios, mit Melodien, die sich, einmal in die Hörwindungen hineingeschlüpft, so schnell keiner mehr aus dem Kopf schlagen kann. Info und Termine Die Schöne Helena: Operette von Jacques Offenbach - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Don Carlo - Deutsche Oper Berlin
23.04.2015 bis 03.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Don Carlo (Giuseppe Verdi): Info und Termine Don Carlo - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Elektra - Deutsche Oper Berlin
04.02.2015 bis 07.02.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Elektra (Richard Strauss): Info und Termine Elektra - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Falstaff - Deutsche Oper Berlin
29.11.2014 bis 11.12.2014
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Falstaff (Giuseppe Verdi): Info und Termine Falstaff - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Tosca - Deutsche Oper Berlin
15.01.2015 bis 25.03.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Tosca (Giacomo Puccini): Melodramma in 3 Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama "La Tosca" von Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wie in allen Opern Puccinis zeigt auch "Tosca", wie sich menschliche Aufmerksamkeit und kulinarisches Vergnügen einander bedingen können, wenn die künstlerischen Intentionen des Komponisten zum Massstab der Interpretation werden. Der Aufschrei wie die Resignation sind die wesentlichen Bedingungen der humanen Aufmerksamkeit Puccinis: Das Mitleid, das er komponierte, begnügt sich nicht mit abstrakten Gesten, sondern zielt auf Unruhe, auf Veränderung. Aus den »kleinen Dingen«, die Puccini mit modernem Understatement als seinen Gegenstand bezeichnete, werden »grosse«, sofern wir das nur wollen. Der Zusammenhang zwischen Puccinis direkt und indirekt vom Geist Zolas, Hauptmanns und Gorkis beeinflusster Stoffwahl und seiner Kompositionsweise lässt darauf schliessen, dass man ihm mit der Bezeichnung als Verdi-Nachfolger mit dem Etikett des Verismo versieht. Bekanntlich war er ein grosser Wagner-Verehrer, aber alles andere als ein Epigone. Vielmehr schuf er eine sehr persönliche Verbindung aus einigen Errungenschaften beider. Alle gewonnenen Verfeinerungen der Harmonie und alle Differenzierungen der Instrumentation verarbeitend, erlöste er dennoch die Stimme aus der orchestralen Verflechtung und gab ihr zugleich ein weitaus gebrocheneres, klangsensibleres Accompagnato im Orchester als der radikale Lakoniker Verdi. Dafür steht auch die ästhetische Thematik der TOSCA. Der musikalische Gestus ist ebenso brutal wie zärtlich, intelligent wie sentimental, präzise wie träumerisch. Puccini möchte unbedingt Lebenswahrheit, Genauigkeit auch des musikalischen Details, soziale Aufmerksamkeit, den poetischen Klang des scheinbar Alltäglichen, das Heroische mit Kalkül, den Kontrast zwischen engagierter Leidenschaft und kühler Distanz.

Musikalische Leitung: Donald Runnicles
Inszenierung: Boleslaw Barlog (1969)
Bühne, Kostüme: Filippo Sanjust

"Wohl 20 Minuten rief stürmischer Applaus Sänger, Dirigenten, Regisseur und auch Bühnenbildner immer wieder vor den Vorhang der Deutschen Oper Berlin. [...] Ein verdienter Erfolg für einen leidenschaftlich inspirierten, in sich aber auch wohl abgewogenen glanzvollen Abend voll Melancholie und Sinnlichkeit, zärtlicher Liebe, Eifersucht, Schwermut und nackter Brutalität." (nacht-depesche)

"Boleslaw Barlog inszenierte rigoros pralles, sinnenfreudiges, grosses, kulinarisches Musiktheater." (Der Tagesspiegel)

"Puccinis Oper gehört in der Deutschen Oper Berlin ? nicht zuletzt wegen ihres musikalischen und dramaturgischen Reichtums sowie eines gelungenen Regiekonzepts ? zu den meist gespielten Werken." (Opernglas)

"Der Polizeichef Scarpia, die Sängerin Floria Tosca und der Maler Cavaradossi beanspruchen Freiheit in jeder persönlichen Variante: als dynamisch-subjektiven Machtanspruch [Scarpia], als auf Veränderung zielendes rebellisches Ethos [Cavaradossi], als private, schlichte und zugleich grenzenlose Liebe [Tosca]. In einer Zeit epochaler Umwälzungen gewinnen solche Haltungen exemplarische Sinnfälligkeit. Je nachdem, wie wir uns und Puccini in dieser Zeit begreifen, bleibt TOSCA eine Schauerromanze oder gerät zum Menetekel des Themas ?Freiheit?. Jedenfalls bezahlt jeder der konträren Partner diese Dreiecksgeschichte mit dem Tod. Ihr Sterben nimmt keine Erlösungsgloriole für sich in Anspruch, sondern ist bitter, entsetzlich, definitiv. Götz Friedrichs 1987 vorgenommene Neueinstudierung von Boleslaw Barlogs geradliniger und auf szenische Konkretheit bedachter Inszenierung aus dem Jahr 1969 nimmt die Intentionen Puccinis beim Wort ? die gegenseitige Bedingtheit von menschlicher Aufmerksamkeit und kulinarischem Vergnügen wird von der Musik inspiriert zum Ausgangspunkt auch der szenischen Interpretation." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin) Info und Termine Tosca - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmen - Deutsche Oper Berlin
28.11.2014 bis 21.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Carmen (Georges Bizet): Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach einer Novelle von Prosper Mérimée

Die Begegnung eines Soldaten mit einer Tabakarbeiterin. Er liebt besinnungslos, fordert und will ganz besitzen. Sie lebt den Augenblick, bedingungslos, in vollen Zügen. Nichts hält sie fest, das Auge hat schon den Stierkämpfer im Visier.

Bei ihrer Uraufführung am 3. März 1875 in der Pariser Opéra Comique ein Flop, ein Skandal, wegen ihrer Unmoral abgelehnt und durchgefallen, ist die Oper inzwischen die wohl bekannteste Oper überhaupt. "Carmen" schockiert, denn die Titelheldin vertritt eine Position jenseits der bürgerlichen Moral. Ihr absoluter Freiheitswille, ihre Bereitschaft, menschliche Beziehungen nur einzugehen auf einer Grundlage völliger Unabhängigkeit, und eine absolute Autonomie an den Tag zu legen, macht sie zu einem unwiderstehlichen Objekt der Begierde. Für die, die sich nach Sicherheit, Treue, Verlässlichkeit sehnen ? wie Don José ? wird sie zum Verhängnis. So wie Carmen kann nur ein Mensch leben, der den Tod nicht fürchtet und keinerlei Erlösungsgedanken mit ihm verbindet. Bizet schafft mit den Mitteln der Opéra comique ein Musiktheater von grosser Unmittelbarkeit. Die Musik entspringt der genau entwickelten realistischen Situation. Ob in den Sprechtexten, dem Melodram oder den diversen leichten musikalischen Formen (wie Chanson und Couplet), immer fordert er ein präzises, scharf akzentuiertes Artikulieren von Ton und Wort. Jede Möglichkeit von Pathos oder Sentimentalität wird eliminiert. Dieser leichte Ton steht im ausserordentlichen Kontrast zur Tragik der Handlung. Die genaue Charakteristik seiner Figuren und ihrer so nachvollziehbaren, menschlichen Handlungsweisen schaffen einen Schwindel erregenden Kontrast zwischen Banalität und Existentialität.

Musikalische Leitung: Jacques Lacombe / William Spaulding
Inszenierung: Peter Beauvais (1979)
Überarbeitung: Søren Schuhmacher
Bühnenbild und Kostüme: Pier Luigi Samaritani

"Eine Operninszenierung, die sich an die originalen Szenenanweisungen hält - dass man das noch erleben darf! ... So kann man Bizets Meisterstück mal wieder in ihrer ursprünglichen Konstellationen betrachten, die alte Geschichte vom Mann, der die Frau besitzt, und der Frau, die sexuell frei sein will.Und man kann sich so seine eigenen Gedanken machen, was es etwa mit den Kinderchören auf sich hat, die am Anfang das soldatische Gebaren nachahmen und in den Chorszenen im letzten Akt Stierkampf spielen - mit einem Mädchen als Stier: Da scheinen die festgefahrenen, von Carmen unter Einsatz ihres Lebens kritisierten Machtverhältnisse auch in der nächsten Generation gesichert, die Männer spielen Soldaten und die Frauen rennen erfolglos gegen dieses rote Tuch an: Das Mädchen, dass den Stier spielt, unterliegt am Ende. ... In dieser Inszenierung kann man vor allem der Musik und den Sängern zuhören. Yves Abel dirigiert das gut aufgelegte Orchester der Deutschen Oper mit Sinn für frische Farben und leichten Rhythmus." (Berliner Zeitung)

"Ganz Ohr zu sein lohnt sich, denn dem französischen Dirigenten Yves Abel gelingt hier ein Plädoyer für die Schönheiten der opéra comique. Was man von ,Carmen' kennt, sind die rassigen Nummern, der Torero-Kracher, die spanischen Tanzrhythmen. Doch Georges Bizet ist auch ein Meister des duftigen Divertissements, des feinen Parlando, des lichten Orchestersatzes. Abel macht das Schmuggler-Quintett zum Herzstück der Oper, als Symbiose der italienischen Buffo-Tradition mit dem französischen Esprit, ein Kabinettstückchen lässiger Eleganz, das der dramatischen Handlung erst ihre Fallhöhe gibt. Ebenso intensiv wie mit den Musikern hat Yves Abel auch mit den Sängern gearbeitet. Gesungen wird ein klares, textverständliches Französisch." (Tagesspiegel)

"Musikalisch darf dieser Abend in Erinnerung bleiben als ein Triumph der Empfindsamkeit. Yves Abel gelingt am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin Erstaunliches, seine interpretatorische Grundidee beeindruckt: Durch diese ,Carmen' strömt quasi-una-fantasia-Luft, alles darf leicht sein, fliessend, elastisch, variabel, wie ein leiser Windhauch." (Frankfurter Rundschau) Info und Termine Carmen - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Hochzeit Des Figaro - Deutsche Oper Berlin
16.01.2015 bis 28.01.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Die Hochzeit des Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Die Hochzeit Des Figaro - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Don Giovanni - Komische Oper Berlin
30.11.2014 bis 11.07.2015
  Don Giovanni - Komische Oper Berlin  
Don Giovanni (Wolfgang Amadeus Mozart): Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart
Dramma giocoso in zwei Akten [1787] Libretto von Lorenzo Da Ponte
Deutsche Textfassung von Sabrina Zwach

Don Juan ? der Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern ? frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch, den Meister des theatralen Wahnwitzes, dessen hochmusikalischer Inszenierungsstil wie geschaffen ist für dieses "heitere Schauspiel" über tödliche Leidenschaften. Kein anderes Werk Mozarts demonstriert auf so konsequente Weise den Frontalangriff auf jegliche Konvention ? und das nicht nur inhaltlich, sondern auch formal. Hier purzeln die neuen Figuren nur so auf die Bühne, die nichts verbindet als die ständig flüchtige Hauptperson. Gleich am Anfang gibt es das grosse finale Messerstechen, und das Ensemble des Happy Ends kommt so unvermittelt daher, dass man sich nur ungläubig Augen und Ohren reiben kann. Ein todernster Spass, gehüllt in die lasziv-verspielte Spitze der Musik Mozarts. Mit Herbert Fritschs Regiedebüt an der Komischen Oper Berlin geht deren Mozart-Zyklus in eine neue Runde. Info und Termine Don Giovanni - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Staatsoper im Schiller Theater
23.10.2014 bis 16.05.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Die Zauberflöte - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmina Burana - Konzerthaus Berlin
28.05.2015
  Konzerthausorchester Berlin  
Carmina Burana (Carl Orff): Info und Termine Carmina Burana - Konzerthaus Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Cosi Fan Tutte - Komische Oper Berlin
01.05.2015 bis 13.06.2015
  Cosi Fan Tutte - Komische Oper Berlin  
Cosi Fan Tutte (Wolfgang Amadeus Mozart): Così fan tutte

oder Die Schule der Liebenden Wolfgang Amadeus Mozart
Dramma giocoso in zwei Akten [1790]
Libretto von Lorenzo Da Ponte
Deutsche Textfassung von Georg Schünemann, eingerichtet von Götz Friedrich

In Mozarts rasantem Kammerspiel Così fan tutte steht die Treue auf dem Prüfstand: Zwei junge Paare müssen erkennen, dass es in der Liebe keine Garantie gibt. Über Gemälde aus der Zeit des Rokoko schlägt der lettische Regisseur Alvis Hermanis, einer der vielseitigsten Theater-Erneuerer unserer Tage, eine Brücke zwischen der irisierenden Erotik der Mozart-Zeit und dem Heute ? eine Archäologie des Sentiments, die einen frischen Blick auf dieses ebenso verstörende wie befreiende Werk wirft. "Ein bezwingendes Duett aus Forschung und Poesie." [Der Tagesspiegel] Info und Termine Cosi Fan Tutte - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Der Freischütz - Staatsoper im Schiller Theater
18.01.2015 bis 08.02.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Der Freischütz (Carl Maria von Weber): Info und Termine Der Freischütz - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lady Macbeth von Mzensk - Deutsche Oper Berlin
25.01.2015 bis 14.02.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Lady Macbeth von Mzensk (Dimitri Schostakowitsch): Info und Termine Lady Macbeth von Mzensk - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Der Liebestrank - Deutsche Oper Berlin
22.12.2014 bis 25.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Der Liebestrank (Gaetano Donizetti): Info und Termine Der Liebestrank - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
 
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