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Opern & Operetten in Berlin. Eintrittskarten für Veranstaltungen in Berlin.
Berlin Opern & Operetten. Die grossen Veranstaltungen und Tourneen in Berlin: Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag, Carmina Burana...

Opern & Operetten Berlin

Die beliebtesten Veranstaltungen in Berlin aus dem Bereich Opern & Operetten.
Eine Kurz-Übersicht finden Sie hier: Veranstaltungen, sortiert nach Datum
 
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Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag
11.04.2015 bis 25.07.2015
  Carmina Burana - Domplatz Magdeburg  
Carmina Burana (Carl Orff): Im Frühjahr 2015 beeindrucken stimmgewaltige Chorwerke aus den berühmtesten und erfolgreichsten Opernbühnenstücken des 19. und 20. Jahrhunderts die Konzertliebhaber. Ebenso begeistert die Orff'sche Kantate "Carmina Burana" als eines der populärsten Stücke ernster Musik seit ihrer Uraufführung im Jahr 1937 die Besucher. Begleitet von der Nordböhmischen Philharmonie Teplice, exzellenten Solisten und einem Spektakel aus Licht und Laser, treffen beide Inszenierungen in einem Konzerterlebnis der Extraklasse aufeinander. Klassisch, bunt und lebensbejahend.

Begleitet wird das Bühnenstück von einem imposanten Licht- und Feuerspektakel. Spektralfarbiger Glanz, in aufwendiger Handarbeit zu den besinnlichen Melodien programmiert, illuminiert die schönsten Konzerthäuser Deutschland und unterstreicht das stimmungsvolle Reigen der Musiker. Unter der musikalischen Leitung von Norbert Baxa präsentiert die Nordböhmische Philharmonie Teplice Dramatik in seiner reinsten Form. Das perfekte Zusammenspiel von Chor, prämierten Solisten, Orchester und tanzenden Laserstrahlen verspricht einen musikalischen Hochgenuss der Extraklasse. Info und Termine Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag in Berlin
 
Veranstaltungen in: Berlin, Düsseldorf, Dresden, Essen, Frankfurt / Main, Hamburg, Magdeburg, Stuttgart, Weimar
 
Carmina Burana - Konzerthaus Berlin
28.05.2015
  Konzerthausorchester Berlin  
Carmina Burana (Carl Orff): Info und Termine Carmina Burana - Konzerthaus Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Zauberflöte Für Jung & Alt
21.12.2014 bis 05.01.2015
  Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Zauberflöte Für Jung & Alt in Berlin
 
Veranstaltungen in: Augsburg, Berlin - Charlottenburg, Hagen, Hamburg, Hannover, Würzburg, Wien
 
Familienworkshop - Deutsche Oper Berlin
22.02.2015 bis 28.06.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Theater Workshop: Info und Termine Familienworkshop - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: berlin
 
Tosca - Deutsche Oper Berlin
15.01.2015 bis 25.03.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Tosca (Giacomo Puccini): Melodramma in 3 Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama "La Tosca" von Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wie in allen Opern Puccinis zeigt auch "Tosca", wie sich menschliche Aufmerksamkeit und kulinarisches Vergnügen einander bedingen können, wenn die künstlerischen Intentionen des Komponisten zum Massstab der Interpretation werden. Der Aufschrei wie die Resignation sind die wesentlichen Bedingungen der humanen Aufmerksamkeit Puccinis: Das Mitleid, das er komponierte, begnügt sich nicht mit abstrakten Gesten, sondern zielt auf Unruhe, auf Veränderung. Aus den »kleinen Dingen«, die Puccini mit modernem Understatement als seinen Gegenstand bezeichnete, werden »grosse«, sofern wir das nur wollen. Der Zusammenhang zwischen Puccinis direkt und indirekt vom Geist Zolas, Hauptmanns und Gorkis beeinflusster Stoffwahl und seiner Kompositionsweise lässt darauf schliessen, dass man ihm mit der Bezeichnung als Verdi-Nachfolger mit dem Etikett des Verismo versieht. Bekanntlich war er ein grosser Wagner-Verehrer, aber alles andere als ein Epigone. Vielmehr schuf er eine sehr persönliche Verbindung aus einigen Errungenschaften beider. Alle gewonnenen Verfeinerungen der Harmonie und alle Differenzierungen der Instrumentation verarbeitend, erlöste er dennoch die Stimme aus der orchestralen Verflechtung und gab ihr zugleich ein weitaus gebrocheneres, klangsensibleres Accompagnato im Orchester als der radikale Lakoniker Verdi. Dafür steht auch die ästhetische Thematik der TOSCA. Der musikalische Gestus ist ebenso brutal wie zärtlich, intelligent wie sentimental, präzise wie träumerisch. Puccini möchte unbedingt Lebenswahrheit, Genauigkeit auch des musikalischen Details, soziale Aufmerksamkeit, den poetischen Klang des scheinbar Alltäglichen, das Heroische mit Kalkül, den Kontrast zwischen engagierter Leidenschaft und kühler Distanz.

Musikalische Leitung: Donald Runnicles
Inszenierung: Boleslaw Barlog (1969)
Bühne, Kostüme: Filippo Sanjust

"Wohl 20 Minuten rief stürmischer Applaus Sänger, Dirigenten, Regisseur und auch Bühnenbildner immer wieder vor den Vorhang der Deutschen Oper Berlin. [...] Ein verdienter Erfolg für einen leidenschaftlich inspirierten, in sich aber auch wohl abgewogenen glanzvollen Abend voll Melancholie und Sinnlichkeit, zärtlicher Liebe, Eifersucht, Schwermut und nackter Brutalität." (nacht-depesche)

"Boleslaw Barlog inszenierte rigoros pralles, sinnenfreudiges, grosses, kulinarisches Musiktheater." (Der Tagesspiegel)

"Puccinis Oper gehört in der Deutschen Oper Berlin ? nicht zuletzt wegen ihres musikalischen und dramaturgischen Reichtums sowie eines gelungenen Regiekonzepts ? zu den meist gespielten Werken." (Opernglas)

"Der Polizeichef Scarpia, die Sängerin Floria Tosca und der Maler Cavaradossi beanspruchen Freiheit in jeder persönlichen Variante: als dynamisch-subjektiven Machtanspruch [Scarpia], als auf Veränderung zielendes rebellisches Ethos [Cavaradossi], als private, schlichte und zugleich grenzenlose Liebe [Tosca]. In einer Zeit epochaler Umwälzungen gewinnen solche Haltungen exemplarische Sinnfälligkeit. Je nachdem, wie wir uns und Puccini in dieser Zeit begreifen, bleibt TOSCA eine Schauerromanze oder gerät zum Menetekel des Themas ?Freiheit?. Jedenfalls bezahlt jeder der konträren Partner diese Dreiecksgeschichte mit dem Tod. Ihr Sterben nimmt keine Erlösungsgloriole für sich in Anspruch, sondern ist bitter, entsetzlich, definitiv. Götz Friedrichs 1987 vorgenommene Neueinstudierung von Boleslaw Barlogs geradliniger und auf szenische Konkretheit bedachter Inszenierung aus dem Jahr 1969 nimmt die Intentionen Puccinis beim Wort ? die gegenseitige Bedingtheit von menschlicher Aufmerksamkeit und kulinarischem Vergnügen wird von der Musik inspiriert zum Ausgangspunkt auch der szenischen Interpretation." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin) Info und Termine Tosca - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin
26.12.2014 bis 23.05.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart
Grosse Oper in zwei Aufzügen [1791]
Libretto von Emanuel Schikaneder

Die neue Zauberflöte der Komischen Oper Berlin hat Furore gemacht, und das nicht nur in Berlin: Auch in Los Angeles, Minneapolis und an der Deutschen Oper am Rhein hat sie für euphorische Begeisterung bei Publikum und Presse gesorgt. "Barrie Kosky verwandelt die Zauberflöte in einen umwerfenden live-action Cartoon, so hinreissend, dass jegliche Kritik verstummt." [Los Angeles Times] Der britischen Theatertruppe "1927" und Barrie Kosky ist "eine köstlich-absurde Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm" [Berliner Morgenpost] gelungen. "Man staunt über die Perfektion und lacht mit Verstand über den virtuos gezeichneten Witz jedes dieser Bilder ? atemberaubend!" [taz] Info und Termine Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Festspieloper Prag
15.03.2015 bis 26.03.2015
  Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Die Zauberflöte - Festspieloper Prag in Berlin
 
Veranstaltungen in: Berlin, Chemnitz, Cottbus, Halle / Saale, Kiel, München, Rostock
 
Hänsel und Gretel - Staatsballett Berlin
22.12.2014 bis 18.01.2015
  Don Juan - Staatsballett Berlin  
Hänsel und Gretel (Engelbert Humperdinck): Info und Termine Hänsel und Gretel - Staatsballett Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Das Mädchen - Deutsche Oper Berlin
13.03.2015 bis 28.03.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Das Mädchen aus dem Goldenen Westen (Giacomo Puccini): Info und Termine Das Mädchen - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Hochzeit Des Figaro - Deutsche Oper Berlin
16.01.2015 bis 28.01.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Die Hochzeit des Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Die Hochzeit Des Figaro - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Ball im Savoy - Komische Oper Berlin
10.01.2015 bis 06.04.2015
  Ball im Savoy - Komische Oper Berlin  
Ball im Savoy (Paul Abraham): Ball im Savoy

Paul Abraham
Operette in zwei Akten [1932] Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda

Eine der schillerndsten Jazz-Operetten der Weimarer Republik feierte 2013 nach über 80 Jahren ein triumphales Comeback an der Komischen Oper Berlin. Musikalisch eine mitreissende Mischung aus Berliner Jazz, ungarischen Zigeunerweisen, wienerischem Schmelz und jiddischem Klezmer, erzählt Ball im Savoy eine verrückte Geschichte rund um ein frisch vermähltes Liebespaar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird. Ein funkelndes Spektakel, eine glitzernde Show ? und mittendrin drei der grossen Operetten-Diven unserer Tage: Dagmar Manzel, Katharine Mehrling und Helmut Baumann! "Dieser Abend wird Kult! (?) Es stimmt einfach alles: Sänger, Bühne, Kostüme, eine mitreissend temporeiche Inszenierung aus der Hand des Intendanten!" [FAZ] Info und Termine Ball im Savoy - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Rigoletto - Komische Oper Berlin
12.06.2015 bis 01.07.2015
  Rigoletto - Komische Oper Berlin  
Rigoletto (Giuseppe Verdi): Rigoletto

Giuseppe Verdi
Melodramma in drei Akten [1851]
Libretto von Francesco Maria Piave in italienischer Sprache

"?A comic opera that goes horribly wrong?" ? Barrie Koskys gefeierte Inszenierung von Verdis Meisterwerk kehrt in neuer Besetzung und unter der Leitung von Generalmusikdirektor Henrik Nánási auf den Spielplan zurück ? in italienischer Sprache. "Als ein Alptraum geplant, wächst sie sich, durchschossen von Clownerien aller Art, zu einem Abenteuer des Musiktheaters sondergleichen aus." [Berliner Morgenpost] Info und Termine Rigoletto - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Fledermaus - Russisches Haus Berlin
08.02.2015
  Die Fledermaus (Johann Strauss): Info und Termine Die Fledermaus - Russisches Haus Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin-Mitte
 
Operetten Zum Kaffee - kulturhaus Spandau
21.12.2014 bis 20.12.2015
  Operettenkonzert: Info und Termine Operetten Zum Kaffee - kulturhaus Spandau in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Parsifal - Staatsoper im Schiller Theater Berlin
12.04.2015 bis 18.04.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Parsifal (Richard Wagner): Info und Termine Parsifal - Staatsoper im Schiller Theater Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lohengrin - Deutsche Oper Berlin
21.12.2014 bis 25.04.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Lohengrin (Richard Wagner): Info und Termine Lohengrin - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Don Carlo - Deutsche Oper Berlin
23.04.2015 bis 03.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Don Carlo (Giuseppe Verdi): Info und Termine Don Carlo - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Eugen Onegin - Deutsche Oper Berlin
07.05.2015 bis 24.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Eugen Onegin (Pjotr Iljitsch Tschaikowsky): Info und Termine Eugen Onegin - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmen - Deutsche Oper Berlin
04.04.2015 bis 21.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Carmen (Georges Bizet): Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach einer Novelle von Prosper Mérimée

Die Begegnung eines Soldaten mit einer Tabakarbeiterin. Er liebt besinnungslos, fordert und will ganz besitzen. Sie lebt den Augenblick, bedingungslos, in vollen Zügen. Nichts hält sie fest, das Auge hat schon den Stierkämpfer im Visier.

Bei ihrer Uraufführung am 3. März 1875 in der Pariser Opéra Comique ein Flop, ein Skandal, wegen ihrer Unmoral abgelehnt und durchgefallen, ist die Oper inzwischen die wohl bekannteste Oper überhaupt. "Carmen" schockiert, denn die Titelheldin vertritt eine Position jenseits der bürgerlichen Moral. Ihr absoluter Freiheitswille, ihre Bereitschaft, menschliche Beziehungen nur einzugehen auf einer Grundlage völliger Unabhängigkeit, und eine absolute Autonomie an den Tag zu legen, macht sie zu einem unwiderstehlichen Objekt der Begierde. Für die, die sich nach Sicherheit, Treue, Verlässlichkeit sehnen ? wie Don José ? wird sie zum Verhängnis. So wie Carmen kann nur ein Mensch leben, der den Tod nicht fürchtet und keinerlei Erlösungsgedanken mit ihm verbindet. Bizet schafft mit den Mitteln der Opéra comique ein Musiktheater von grosser Unmittelbarkeit. Die Musik entspringt der genau entwickelten realistischen Situation. Ob in den Sprechtexten, dem Melodram oder den diversen leichten musikalischen Formen (wie Chanson und Couplet), immer fordert er ein präzises, scharf akzentuiertes Artikulieren von Ton und Wort. Jede Möglichkeit von Pathos oder Sentimentalität wird eliminiert. Dieser leichte Ton steht im ausserordentlichen Kontrast zur Tragik der Handlung. Die genaue Charakteristik seiner Figuren und ihrer so nachvollziehbaren, menschlichen Handlungsweisen schaffen einen Schwindel erregenden Kontrast zwischen Banalität und Existentialität.

Musikalische Leitung: Jacques Lacombe / William Spaulding
Inszenierung: Peter Beauvais (1979)
Überarbeitung: Søren Schuhmacher
Bühnenbild und Kostüme: Pier Luigi Samaritani

"Eine Operninszenierung, die sich an die originalen Szenenanweisungen hält - dass man das noch erleben darf! ... So kann man Bizets Meisterstück mal wieder in ihrer ursprünglichen Konstellationen betrachten, die alte Geschichte vom Mann, der die Frau besitzt, und der Frau, die sexuell frei sein will.Und man kann sich so seine eigenen Gedanken machen, was es etwa mit den Kinderchören auf sich hat, die am Anfang das soldatische Gebaren nachahmen und in den Chorszenen im letzten Akt Stierkampf spielen - mit einem Mädchen als Stier: Da scheinen die festgefahrenen, von Carmen unter Einsatz ihres Lebens kritisierten Machtverhältnisse auch in der nächsten Generation gesichert, die Männer spielen Soldaten und die Frauen rennen erfolglos gegen dieses rote Tuch an: Das Mädchen, dass den Stier spielt, unterliegt am Ende. ... In dieser Inszenierung kann man vor allem der Musik und den Sängern zuhören. Yves Abel dirigiert das gut aufgelegte Orchester der Deutschen Oper mit Sinn für frische Farben und leichten Rhythmus." (Berliner Zeitung)

"Ganz Ohr zu sein lohnt sich, denn dem französischen Dirigenten Yves Abel gelingt hier ein Plädoyer für die Schönheiten der opéra comique. Was man von ,Carmen' kennt, sind die rassigen Nummern, der Torero-Kracher, die spanischen Tanzrhythmen. Doch Georges Bizet ist auch ein Meister des duftigen Divertissements, des feinen Parlando, des lichten Orchestersatzes. Abel macht das Schmuggler-Quintett zum Herzstück der Oper, als Symbiose der italienischen Buffo-Tradition mit dem französischen Esprit, ein Kabinettstückchen lässiger Eleganz, das der dramatischen Handlung erst ihre Fallhöhe gibt. Ebenso intensiv wie mit den Musikern hat Yves Abel auch mit den Sängern gearbeitet. Gesungen wird ein klares, textverständliches Französisch." (Tagesspiegel)

"Musikalisch darf dieser Abend in Erinnerung bleiben als ein Triumph der Empfindsamkeit. Yves Abel gelingt am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin Erstaunliches, seine interpretatorische Grundidee beeindruckt: Durch diese ,Carmen' strömt quasi-una-fantasia-Luft, alles darf leicht sein, fliessend, elastisch, variabel, wie ein leiser Windhauch." (Frankfurter Rundschau) Info und Termine Carmen - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin
30.12.2014 bis 14.06.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Grosse Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schickaneder
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Mozarts "Zauberflöte", die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

Musikalische Leitung: Moritz Gnann / Ivan Repusic
Inszenierung: Günter Krämer (1991)
Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt

"Die Zauberflöte war fast vollkommen, eine vergnügte Zauberposse, an der Mozart mit Sicherheit seinen Spass gehabt hätte: voll Energie und Komik." (BZ)

"Es geschieht eine Menge in Günter Krämers Inszenierung, und Andreas Reinhardt hat sie mit seinen Bildern [...] bunt und phantasiemächtig ausgestattet." (Berliner Morgenpost)

"Denn nicht ohne Grund erntet den ersten Szenen-Beifall Andreas Reinhardt für den wohl durchdachten, optisch reizvollen und intelligent differenzierten Rahmen, den er für diese Aufführung geschaffen hat, vom anmutigen Naturbild bis zu optischen Visionen des Welttheaters." (Berliner Sonntagsblatt)
Info und Termine Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg - Komische Oper Berlin
01.03.2015 bis 08.07.2015
  Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg - Komische Oper Berlin  
Gianni Schicchi (Giacomo Puccini) & Herzog Blaubarts Burg (Bela Bartok): Gianni Schicchi

Giacomo Puccini
Oper in einem Akt [1918]

Libretto von Giovacchino Forzano nach einer Episode aus La Divina Commedia von Dante Alighieri

Herzog Blaubarts Burg

Béla Bartók
Oper in einem Akt [1918]
Dichtung von Béla Balász

Zwei Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, die beide im Schicksalsjahr 1918 uraufgeführt wurden und doch unterschiedlicher kaum sein könnten, vereint zu einem Opern-Doppelabend: Rabenschwarze, italienische Komödie trifft ungarisches Psychodrama, inszeniert vom spanischen Regisseur Calixto Bieito, einem Meister des Dunklen und Abgründigen.
Wenig verbindet Gianni Schicchi und Herzog Blaubarts Burg ? ausser ihrer ungeschönten Darstellung menschlicher Abgründe. In der Gegensätzlichkeit beider Werke liegt ein Reiz, den nicht nur die Inszenierung von Calixto Bieito zu nutzen weiss. Unter der Leitung von Henrik Nánási, Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin und ausgewiesener Bartók-Spezialist, verspricht die Gegenüberstellung von Puccini und Bartók auch musikalisch ein besonderes Erlebnis zu werden, mit Günter Papendell als Gianni Schicchi sowie Asmik Grigorian (an der Komischen Oper Berlin bereits in Rusalka und Mazeppa zu erleben) und Gidon Saks als verhängnisvoll umeinander kreisendes Paar in Herzog Blaubarts Burg. Info und Termine Gianni Schicchi / Herzog Blaubarts Burg - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Moses und Aron - Komische Oper Berlin
19.04.2015 bis 07.07.2015
  Moses und Aron - Komische Oper Berlin  
Moses und Aron (Arnold Schönberg): Moses und Aron

Arnold Schönberg
Oper in zwei Akten [1957]
Text vom Komponisten

Schönbergs Opus magnum, 1930 bis 1932 in Berlin zu zwei Dritteln vollendet und doch unvollendet geblieben im Nachlass des unablässig getriebenen, gewaltsam vertriebenen Neuerers der Musik, in einer Produktion mit fast 200 Darstellern auf der Bühne. Aus dem jahrtausendealten Schatz jüdischer Bildwelten schöpfend, erzählt Barrie Kosky den Exodus der Israeliten als Parabel des suchenden Menschen schlechthin. Der russische Stardirigent Vladimir Jurowski, dessen Karriere vor über 20 Jahren an der Komischen Oper Berlin begann und ihn rasch an alle grossen Konzert- und Opernhäuser der Welt von London bis New York führte, kehrt für dieses Grossprojekt zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz an seine einstige Wirkungsstätte zurück. Info und Termine Moses und Aron - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Staatsoper im Schiller Theater Berlin
23.12.2014 bis 16.05.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Die Zauberflöte - Staatsoper im Schiller Theater Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Wozzeck - Staatsoper im Schiller Theater Berlin
27.02.2015 bis 14.03.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Wozzeck (Alban Berg & Georg Büchner): Info und Termine Wozzeck - Staatsoper im Schiller Theater Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Candide - Staatsoper im Schiller Theater Berlin
26.12.2014
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Candide (Leonard Bernstein): Info und Termine Candide - Staatsoper im Schiller Theater Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
 
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