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Opern & Operetten in Berlin. Eintrittskarten für Veranstaltungen in Berlin.
Berlin Opern & Operetten. Die grossen Veranstaltungen und Tourneen in Berlin: Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag, Zauberflöte Für...

Opern & Operetten Berlin

Die beliebtesten Veranstaltungen in Berlin aus dem Bereich Opern & Operetten.
Eine Kurz-Übersicht finden Sie hier: Veranstaltungen, sortiert nach Datum
 
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Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag
18.04.2015 bis 23.05.2015
  Carmina Burana - Domplatz Magdeburg  
Carmina Burana (Carl Orff): Zu Beginn steht die Dunkelheit, kraftvolle Lichtstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die Finsternis und halten inne, wenn zu Beginn das starke "Oh Fortuna" aus den Kehlen des gewaltigen Chores dringt. In drei Teilen erzählen die Lieder der "Carmina Burana" voller Lebenslust von der Liebe und der Liebeswerbung im mittelalterlichen Lebensgeist, von Romantik und Mystik und dem Glauben an die Göttin des Glücks. Kraftvoll schliesst die konzertante Inszenierung mit dem Huldigungschor auf die Schicksalsgöttin.

Begleitet wird das Bühnenstück von einem imposanten Licht- und Feuerspektakel. Glanzvolle Farbenpracht unterstreicht die Stimmungen der drei Teile "Uf dem Anger", "In Taberna" und "Cours d'amour" während der eindrucksvolle Einsatz von Feuer die alte Geschichte der ?Carmina Burana? neu erzählen. Unter der musikalischen Leitung von Norbert Baxa präsentiert die Nordböhmische Philharmonie Teplice Dramatik in seiner reinsten Form. Das perfekte Zusammenspiel von Chor, prämierten Solisten, Orchester und tanzenden Laserstrahlen verspricht einen musikalischen Hochgenuss der Extraklasse. Info und Termine Carmina Burana - Nordböhmische Philharmonie Teplice, Norbert Baxa | Chor der Staatsoper Prag in Berlin
 
Veranstaltungen in: Berlin, Frankfurt / Main, Hamburg, Stuttgart
 
Zauberflöte Für Jung & Alt
07.12.2014 bis 04.01.2015
  Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Zauberflöte Für Jung & Alt in Berlin
 
Veranstaltungen in: Aalen, Augsburg, Bayreuth, Berlin - Charlottenburg, Bielefeld, Bremen, Hagen, Hamburg, Hameln, Hannover, Hof / Saale, Salzburg, Würzburg
 
Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin
12.09.2014 bis 23.05.2015
  Odysseus - 
komische Oper Berlin  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart
Grosse Oper in zwei Aufzügen [1791]
Libretto von Emanuel Schikaneder

Die neue Zauberflöte der Komischen Oper Berlin hat Furore gemacht, und das nicht nur in Berlin: Auch in Los Angeles, Minneapolis und an der Deutschen Oper am Rhein hat sie für euphorische Begeisterung bei Publikum und Presse gesorgt. "Barrie Kosky verwandelt die Zauberflöte in einen umwerfenden live-action Cartoon, so hinreissend, dass jegliche Kritik verstummt." [Los Angeles Times] Der britischen Theatertruppe "1927" und Barrie Kosky ist "eine köstlich-absurde Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm" [Berliner Morgenpost] gelungen. "Man staunt über die Perfektion und lacht mit Verstand über den virtuos gezeichneten Witz jedes dieser Bilder ? atemberaubend!" [taz] Info und Termine Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Das Tapfere Schneiderlein - Staatsoper im Schiller Theater
06.03.2015 bis 22.03.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Das Tapfere Schneiderlein (Wolfgang Mitterer & Brüder Grimm): Info und Termine Das Tapfere Schneiderlein - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Tannhäuser - Deutsche Oper Berlin
07.12.2014 bis 15.02.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Tannhäuser (Richard Wagner): Info und Termine Tannhäuser - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
La Traviata - Deutsche Oper Berlin
04.01.2015 bis 04.07.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
La Traviata (Giuseppe Verdi): Melodramma in 3 Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman "La dame aux camélias" von Alexandre Dumas Fils

Auf ihrem Sterbebett überfallen Violetta Valéry, einst umworbene Kurtisane und strahlender Mittelpunkt der Pariser Salons, die Bilder der letzten Lebenszeit wie in einem Fieberwahn. Derzeit von Baron Douphol luxuriös ausgehalten, hat Violetta Valéry, erstmals nach ihrer scheinbaren Genesung von schwerer Krankheit, wieder zu einem Fest geladen. Gaston, Vicomte de Létorières, stellt ihr seinen Freund Alfredo Germont vor und berichtet, dass dieser sie schon seit langem heimlich verehre und sich während ihrer Krankheit täglich nach ihrem Befinden erkundigt habe ...

Musikalische Leitung: Ivan Repusic
Inszenierung: Götz Friedrich (1999)
Bühne: Frank Philipp Schlössmann

"Das oft als Schmachtfetzen hingelegte Sterben der mondänen Kurtisane ? wird hier veredelt zu einer kammerspielgenauen Studie der Leidenschaften und Begrenzungen von Menschen des 19. Jahrhunderts, die einer uns fremden Moral folgen, aber deren Empfindungen ebenso heutig sind." (Inforadio)

"Das ist alles mit hohem handwerklichen Regiekönnen gemacht, ganz ohne jede Sentimentalität, ohne jeden Anflug von trivialer Direktheit." (Opernwelt)

"Götz Friedrich hat der Tragödie die Atmosphäre eines Requiems verliehen, indem er die Leidensgeschichte der Violetta als Rückblende erzählt. Schon während des Vorspiels sieht man Violetta auf der kargen Bühne, die einem monumentalen Grabmahl gleicht, auf ihrem weissen Sterbebett liegen. Zu Beginn ihres Festes erhebt sie sich vom Bett, das flugs in eine Salonliege umfunktioniert wird, stülpt sich ein Ballkleid über ? und durch die plötzlich aufbrechenden Türen tänzelt die vergnügungssüchtige Pariser Halbwelt herein. Erzählt wird die Geschichte ganz ohne Sentimentalität, ohne jeden Anflug von trivialer Direktheit. Konsequent wird das innere Bild des Dramas aufgerollt und die Untergangs- und Todesstimmung des Werkes zum Tragen gebracht." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin) Info und Termine La Traviata - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Parsifal - Staatsoper im Schiller Theater
12.04.2015 bis 18.04.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Parsifal (Richard Wagner): Info und Termine Parsifal - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmen - Deutsche Oper Berlin
28.11.2014 bis 21.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Carmen (Georges Bizet): Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach einer Novelle von Prosper Mérimée

Die Begegnung eines Soldaten mit einer Tabakarbeiterin. Er liebt besinnungslos, fordert und will ganz besitzen. Sie lebt den Augenblick, bedingungslos, in vollen Zügen. Nichts hält sie fest, das Auge hat schon den Stierkämpfer im Visier.

Bei ihrer Uraufführung am 3. März 1875 in der Pariser Opéra Comique ein Flop, ein Skandal, wegen ihrer Unmoral abgelehnt und durchgefallen, ist die Oper inzwischen die wohl bekannteste Oper überhaupt. "Carmen" schockiert, denn die Titelheldin vertritt eine Position jenseits der bürgerlichen Moral. Ihr absoluter Freiheitswille, ihre Bereitschaft, menschliche Beziehungen nur einzugehen auf einer Grundlage völliger Unabhängigkeit, und eine absolute Autonomie an den Tag zu legen, macht sie zu einem unwiderstehlichen Objekt der Begierde. Für die, die sich nach Sicherheit, Treue, Verlässlichkeit sehnen ? wie Don José ? wird sie zum Verhängnis. So wie Carmen kann nur ein Mensch leben, der den Tod nicht fürchtet und keinerlei Erlösungsgedanken mit ihm verbindet. Bizet schafft mit den Mitteln der Opéra comique ein Musiktheater von grosser Unmittelbarkeit. Die Musik entspringt der genau entwickelten realistischen Situation. Ob in den Sprechtexten, dem Melodram oder den diversen leichten musikalischen Formen (wie Chanson und Couplet), immer fordert er ein präzises, scharf akzentuiertes Artikulieren von Ton und Wort. Jede Möglichkeit von Pathos oder Sentimentalität wird eliminiert. Dieser leichte Ton steht im ausserordentlichen Kontrast zur Tragik der Handlung. Die genaue Charakteristik seiner Figuren und ihrer so nachvollziehbaren, menschlichen Handlungsweisen schaffen einen Schwindel erregenden Kontrast zwischen Banalität und Existentialität.

Musikalische Leitung: Jacques Lacombe / William Spaulding
Inszenierung: Peter Beauvais (1979)
Überarbeitung: Søren Schuhmacher
Bühnenbild und Kostüme: Pier Luigi Samaritani

"Eine Operninszenierung, die sich an die originalen Szenenanweisungen hält - dass man das noch erleben darf! ... So kann man Bizets Meisterstück mal wieder in ihrer ursprünglichen Konstellationen betrachten, die alte Geschichte vom Mann, der die Frau besitzt, und der Frau, die sexuell frei sein will.Und man kann sich so seine eigenen Gedanken machen, was es etwa mit den Kinderchören auf sich hat, die am Anfang das soldatische Gebaren nachahmen und in den Chorszenen im letzten Akt Stierkampf spielen - mit einem Mädchen als Stier: Da scheinen die festgefahrenen, von Carmen unter Einsatz ihres Lebens kritisierten Machtverhältnisse auch in der nächsten Generation gesichert, die Männer spielen Soldaten und die Frauen rennen erfolglos gegen dieses rote Tuch an: Das Mädchen, dass den Stier spielt, unterliegt am Ende. ... In dieser Inszenierung kann man vor allem der Musik und den Sängern zuhören. Yves Abel dirigiert das gut aufgelegte Orchester der Deutschen Oper mit Sinn für frische Farben und leichten Rhythmus." (Berliner Zeitung)

"Ganz Ohr zu sein lohnt sich, denn dem französischen Dirigenten Yves Abel gelingt hier ein Plädoyer für die Schönheiten der opéra comique. Was man von ,Carmen' kennt, sind die rassigen Nummern, der Torero-Kracher, die spanischen Tanzrhythmen. Doch Georges Bizet ist auch ein Meister des duftigen Divertissements, des feinen Parlando, des lichten Orchestersatzes. Abel macht das Schmuggler-Quintett zum Herzstück der Oper, als Symbiose der italienischen Buffo-Tradition mit dem französischen Esprit, ein Kabinettstückchen lässiger Eleganz, das der dramatischen Handlung erst ihre Fallhöhe gibt. Ebenso intensiv wie mit den Musikern hat Yves Abel auch mit den Sängern gearbeitet. Gesungen wird ein klares, textverständliches Französisch." (Tagesspiegel)

"Musikalisch darf dieser Abend in Erinnerung bleiben als ein Triumph der Empfindsamkeit. Yves Abel gelingt am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin Erstaunliches, seine interpretatorische Grundidee beeindruckt: Durch diese ,Carmen' strömt quasi-una-fantasia-Luft, alles darf leicht sein, fliessend, elastisch, variabel, wie ein leiser Windhauch." (Frankfurter Rundschau) Info und Termine Carmen - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmina Burana - Deutsches Filmorchester Babelsberg, Berliner Domkantorei
08.11.2014
  Carmina Burana (Carl Orff): Info und Termine Carmina Burana - Deutsches Filmorchester Babelsberg, Berliner Domkantorei in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Nabucco - Deutsche Oper Berlin
06.06.2015 bis 20.06.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Nabucco (Giuseppe Verdi): Info und Termine Nabucco - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Der Liebestrank - Deutsche Oper Berlin
22.12.2014 bis 25.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Der Liebestrank (Gaetano Donizetti): Info und Termine Der Liebestrank - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Eugen Onegin - Deutsche Oper Berlin
07.05.2015 bis 24.05.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Eugen Onegin (Pjotr Iljitsch Tschaikowsky): Info und Termine Eugen Onegin - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin
06.12.2014 bis 14.06.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart): Grosse Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schickaneder
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Mozarts "Zauberflöte", die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

Musikalische Leitung: Moritz Gnann / Ivan Repusic
Inszenierung: Günter Krämer (1991)
Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt

"Die Zauberflöte war fast vollkommen, eine vergnügte Zauberposse, an der Mozart mit Sicherheit seinen Spass gehabt hätte: voll Energie und Komik." (BZ)

"Es geschieht eine Menge in Günter Krämers Inszenierung, und Andreas Reinhardt hat sie mit seinen Bildern [...] bunt und phantasiemächtig ausgestattet." (Berliner Morgenpost)

"Denn nicht ohne Grund erntet den ersten Szenen-Beifall Andreas Reinhardt für den wohl durchdachten, optisch reizvollen und intelligent differenzierten Rahmen, den er für diese Aufführung geschaffen hat, vom anmutigen Naturbild bis zu optischen Visionen des Welttheaters." (Berliner Sonntagsblatt)
Info und Termine Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
La Boheme - Deutsche Oper Berlin
20.03.2015 bis 30.03.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
La Boheme (Giacomo Puccini): Info und Termine La Boheme - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Tosca - Deutsche Oper Berlin
15.01.2015 bis 25.03.2015
  Bigband der Deutschen Oper Berlin  
Tosca (Giacomo Puccini): Melodramma in 3 Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama "La Tosca" von Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wie in allen Opern Puccinis zeigt auch "Tosca", wie sich menschliche Aufmerksamkeit und kulinarisches Vergnügen einander bedingen können, wenn die künstlerischen Intentionen des Komponisten zum Massstab der Interpretation werden. Der Aufschrei wie die Resignation sind die wesentlichen Bedingungen der humanen Aufmerksamkeit Puccinis: Das Mitleid, das er komponierte, begnügt sich nicht mit abstrakten Gesten, sondern zielt auf Unruhe, auf Veränderung. Aus den »kleinen Dingen«, die Puccini mit modernem Understatement als seinen Gegenstand bezeichnete, werden »grosse«, sofern wir das nur wollen. Der Zusammenhang zwischen Puccinis direkt und indirekt vom Geist Zolas, Hauptmanns und Gorkis beeinflusster Stoffwahl und seiner Kompositionsweise lässt darauf schliessen, dass man ihm mit der Bezeichnung als Verdi-Nachfolger mit dem Etikett des Verismo versieht. Bekanntlich war er ein grosser Wagner-Verehrer, aber alles andere als ein Epigone. Vielmehr schuf er eine sehr persönliche Verbindung aus einigen Errungenschaften beider. Alle gewonnenen Verfeinerungen der Harmonie und alle Differenzierungen der Instrumentation verarbeitend, erlöste er dennoch die Stimme aus der orchestralen Verflechtung und gab ihr zugleich ein weitaus gebrocheneres, klangsensibleres Accompagnato im Orchester als der radikale Lakoniker Verdi. Dafür steht auch die ästhetische Thematik der TOSCA. Der musikalische Gestus ist ebenso brutal wie zärtlich, intelligent wie sentimental, präzise wie träumerisch. Puccini möchte unbedingt Lebenswahrheit, Genauigkeit auch des musikalischen Details, soziale Aufmerksamkeit, den poetischen Klang des scheinbar Alltäglichen, das Heroische mit Kalkül, den Kontrast zwischen engagierter Leidenschaft und kühler Distanz.

Musikalische Leitung: Donald Runnicles
Inszenierung: Boleslaw Barlog (1969)
Bühne, Kostüme: Filippo Sanjust

"Wohl 20 Minuten rief stürmischer Applaus Sänger, Dirigenten, Regisseur und auch Bühnenbildner immer wieder vor den Vorhang der Deutschen Oper Berlin. [...] Ein verdienter Erfolg für einen leidenschaftlich inspirierten, in sich aber auch wohl abgewogenen glanzvollen Abend voll Melancholie und Sinnlichkeit, zärtlicher Liebe, Eifersucht, Schwermut und nackter Brutalität." (nacht-depesche)

"Boleslaw Barlog inszenierte rigoros pralles, sinnenfreudiges, grosses, kulinarisches Musiktheater." (Der Tagesspiegel)

"Puccinis Oper gehört in der Deutschen Oper Berlin ? nicht zuletzt wegen ihres musikalischen und dramaturgischen Reichtums sowie eines gelungenen Regiekonzepts ? zu den meist gespielten Werken." (Opernglas)

"Der Polizeichef Scarpia, die Sängerin Floria Tosca und der Maler Cavaradossi beanspruchen Freiheit in jeder persönlichen Variante: als dynamisch-subjektiven Machtanspruch [Scarpia], als auf Veränderung zielendes rebellisches Ethos [Cavaradossi], als private, schlichte und zugleich grenzenlose Liebe [Tosca]. In einer Zeit epochaler Umwälzungen gewinnen solche Haltungen exemplarische Sinnfälligkeit. Je nachdem, wie wir uns und Puccini in dieser Zeit begreifen, bleibt TOSCA eine Schauerromanze oder gerät zum Menetekel des Themas ?Freiheit?. Jedenfalls bezahlt jeder der konträren Partner diese Dreiecksgeschichte mit dem Tod. Ihr Sterben nimmt keine Erlösungsgloriole für sich in Anspruch, sondern ist bitter, entsetzlich, definitiv. Götz Friedrichs 1987 vorgenommene Neueinstudierung von Boleslaw Barlogs geradliniger und auf szenische Konkretheit bedachter Inszenierung aus dem Jahr 1969 nimmt die Intentionen Puccinis beim Wort ? die gegenseitige Bedingtheit von menschlicher Aufmerksamkeit und kulinarischem Vergnügen wird von der Musik inspiriert zum Ausgangspunkt auch der szenischen Interpretation." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin) Info und Termine Tosca - Deutsche Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Giulio Cesare in Egitto - Komische Oper Berlin
31.05.2015 bis 09.07.2015
  Giulio Cesare in Egitto - Komische Oper Berlin  
Giulio Cesare in Egitto (Georg Friedrich Händel): Giulio Cesare in Egitto

Georg Friedrich Händel
Dramma per musica in drei Akten [1724] Libretto von Nicola Francesco Haym, nach dem Libretto von Giacomo Francesco Bussani
Barockoper in italienischer Sprache

Die Herrscher zweier Weltreiche in einer der grössten Liebesgeschichten der Antike: Caesar und Kleopatra! Das ist der Stoff, aus dem Händel seine wohl erfolgreichste Oper komponierte. Inszeniert wird sie von der amerikanischen Regisseurin Lydia Steier, die schon mehrfach ihr Händchen für opulente barocke Stoffe bewiesen hat. Die musikalische Leitung liegt bei Barockspezialist Konrad Junghänel.
Mag die Handlung dieser Oper heutigen Ansprüchen an histoische Akkuratesse auch schwerlich genügen, so bleibt hinsichtlich ihres schier unerschöpflichen musikalischen Einfallsreichtums und der theatralen Kraft ihres Librettos kaum ein Wunsch offen. Die Psychologie der Charaktere entsteht bei Händel durch eine Addition der mannigfaltigen Affekte, mit denen sich die Protagonisten in ihren Arien präsentieren. Diese spannende Schichtung eruptiv hervorbrechender Emotionen verleiht den Charakteren eine Seelentiefe, die uns musikalisch wie inhaltlich direkt ins Geschehen zieht. Info und Termine Giulio Cesare in Egitto - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Candide - Staatsoper im Schiller Theater
18.09.2014 bis 26.12.2014
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Candide (Leonard Bernstein): Info und Termine Candide - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Lulu - Staatsoper im Schiller Theater Berlin
21.02.2015 bis 13.03.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Lulu (Alban Berg): Info und Termine Lulu - Staatsoper im Schiller Theater Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
La Traviata - Staatsoper im Schiller Theater
14.09.2014 bis 12.06.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
La Traviata (Giuseppe Verdi): Info und Termine La Traviata - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmina Burana - Konzerthaus Berlin
28.05.2015
  Carmina Burana (Carl Orff): Info und Termine Carmina Burana - Konzerthaus Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Carmen - Komische Oper Berlin
06.05.2015 bis 30.06.2015
  Carmen - Komische Oper Berlin  
Carmen (Georges Bizet): Carmen

Georges Bizet
Opéra comique in vier Akten [1875] Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

Fernab kultureller Klischees stellt Sebastian Baumgarten seine Carmen in ein zeitgenössisches Spanien. Das Eifersuchtsdrama wird zu einem Kriminalstück, bei dem die Indiziensuche in einer assoziativen Bilderwelt aufgeht, bis hin zum grossen Showdown am Schluss "immer hautnah an der Partitur entlang, akribisch seziert, cool montiert, völlig unsentimental und gerade deshalb ergreifend". [Der Tagesspiegel] Info und Termine Carmen - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Rigoletto - Komische Oper Berlin
12.06.2015 bis 01.07.2015
  Rigoletto - Komische Oper Berlin  
Rigoletto (Giuseppe Verdi): Rigoletto

Giuseppe Verdi
Melodramma in drei Akten [1851]
Libretto von Francesco Maria Piave in italienischer Sprache

"?A comic opera that goes horribly wrong?" ? Barrie Koskys gefeierte Inszenierung von Verdis Meisterwerk kehrt in neuer Besetzung und unter der Leitung von Generalmusikdirektor Henrik Nánási auf den Spielplan zurück ? in italienischer Sprache. "Als ein Alptraum geplant, wächst sie sich, durchschossen von Clownerien aller Art, zu einem Abenteuer des Musiktheaters sondergleichen aus." [Berliner Morgenpost] Info und Termine Rigoletto - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Odysseus - Komische Oper Berlin
23.04.2015 bis 04.06.2015
  Odysseus - Komische Oper Berlin  
Odysseus (Claudio Monteverdi): Odysseus

Claudio Monteverdi?/?Elena Kats-Chernin
Dramma per musica in einem Prolog und drei Akten [1640/2012]
Libretto von Giacomo Badoaro
Deutsche Textfassung von Susanne Felicitas Wolf und Ulrich Lenz

Nach 20 Jahren Krieg und Irrfahrten kehrt Odysseus in seine Heimat zurück, wo seine Gattin Penelope hartnäckig das Werben aufdringlicher Freier abwehrt ?
In fast Brecht?schem Stil auf das Wesentliche konzentriert, die Musiker um die Spielfläche gruppiert, führt Barrie Kosky im zweiten Teil seiner Monteverdi-Trilogie die Protagonisten auf engstem Raum, ohne jegliche Rückzugsmöglichkeit. Er zeigt das schwierige Zueinanderfinden zweier entfremdeter Liebender, ihre Sehnsucht nach einem Ort der Geborgenheit. In der musikalischen Bearbeitung durch die Komponistin Elena Kats-Chernin mischen sich Tango à la Piazzolla mit orientalischen und westafrikanischen Tönen. »Komische Oper at its best ? zum Weinen schön.« [Süddeutsche Zeitung] Info und Termine Odysseus - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Eine Frau, die Weiß, Was Sie Will - Komische Oper Berlin
30.01.2015 bis 10.04.2015
  Eine Frau, die Weiß, Was Sie Will -  Komische Oper Berlin  
Eine Frau, die weiss, was sie will (Oscar Straus): Eine Frau, die weiss, was sie will!

Oscar Straus
Musikalische Komödie in zwei Akten [1932]
Text von Alfred Grünwald nach Louis Verneuil

Am legendären Metropol-Theater, der heutigen Komischen Oper Berlin, feierte Oscar Straus? spritziges Meisterwerk 1932 mit Fritzi Massary in der Hauptrolle seine umjubelte Uraufführung. Nun kehrt das kammerspielartige Operettenschmuckstück zurück "nach Hause" ? als verrückte Tour de force des Operetten-Dream-Teams Dagmar Manzel und Max Hopp, die dabei in gleich 30 verschiedene Rollen schlüpfen ?
Der Wiener Oscar Straus, in den 1920er und 30er Jahren einer der bekanntesten Operetten- und Filmkomponisten, am Berliner Überbrettl-Kabarett, Komponistenkollege von Arnold Schönberg und im amerikanischen Exil auch in Hollywood erfolgreich, schuf in seiner Operette neben flotten Märschen und stürmischen Walzern so unvergleichliche Chansons wie "?Die Sache, die sich Liebe nennt?" und "Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben??" Sie soll es. Denn eine Frau, die weiss, was sie will! Info und Termine Eine Frau, die Weiß, Was Sie Will - Komische Oper Berlin in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
Die Entführung aus Dem Serail - Staatsoper im Schiller Theater
30.04.2015 bis 17.05.2015
  The Turn Of The Screw - Staatsoper im Schiller Theater  
Die Entführung aus dem Serail (Wolfgang Amadeus Mozart): Info und Termine Die Entführung aus Dem Serail - Staatsoper im Schiller Theater in Berlin
 
Veranstaltung in: Berlin
 
 
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